VHB-Kurs, viertes Update: das Interview mit KIKA: „you have to deliver a message!“

KIKA DJLetzte Woche war mal wieder eine anstrengende Woche; Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag Vorlesungen bis zum Anschlag, Donnerstag konzeptionelle Arbeit am VHB-Kurs und am Samstag aber das Highlight der Woche, das Interview mit KIKA. Wer verbirgt sich hinter den 4 Buchstaben? Eine ausgesprochen nette, interessante und kreative Persönlichkeit. KIKA wurde in Venezuela, Caracas geboren, wuchs dort auf und lernte dort das Djing. Über einen kleinen Umweg nach Miami gelangte sie dann nach Madrid und legt dort als Resident in einem Club auf. Einer meiner Teammitglieder, einer der Organisatoren der TEDx-Veranstaltung vom Freitag letzter Woche, kam auf die Idee, sie zu fragen, ob sie Lust hätte ein Interview mit mir zu führen. Sie sagte spontan ja und so saßen wir am Samstag um 11:30 Uhr bei uns im Weiterlesen

Morgen bekommt die technische Hochschule Deggendorf einen Globalisierungsorden.

TEDx@DITDer 9. November ist für einige Studierende eine Kombination aus Entspannung (endlich vorbei), Peak-Stress-Level und hoffentlich aus einer Riesenportion Stolz auf die geleistete Arbeit der letzten paar Monate. Um was geht es? Ähnlich wie vor 2 Jahren fand sich bereits letztes Jahr ein Studententeam zusammen, mit dem Ziel, einen TEDx-Event auf die Beine zu stellen: „Shaping the Future„. Ich finde den Grundgedanken ganz besonders toll, denn man kann viel über Globalisierung und internationale Ausrichtung der Hochschule schwadronieren, gemessen wird die echte Internationalisierung an ganz konkreten Taten. Und diese Event wird unserer Weiterlesen

VHB Kurs, drittes Update: das Licht am Ende des Tunnels.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeWieder mal ist eine anstrengende Woche vorbei, aber jetzt gönne ich mir noch ein kurzes Update zum aktuellen Stand meines VHB Kurses, bevor dann heute Abend Feiern im Tiefenrausch in Straubing angesagt ist. Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet habe, steht die grundlegende Konzeption. Zusätzlich habe ich mir den gestrigen Tag mit der Ausformulierung der Interviewleitlinien verschönt.

Ich werde den ganzen Kurs im Sinne eines Karriere-Lebenszyklus aufbauen, bestehend aus 4 verschiedenen Phasen. Diese wären:

  1. Phase: „sleeping star“. Hier hat jeder zukünftige Star – egal ob er ein Künstler ist oder eine Fach-/Führungskarriere anstrebt – noch keinen großen Bekanntheitsgrad erreicht bzw. steht erst am Anfang der Karriere. Hier geht es vor allem darum, die richtigen Weichen zu stellen, die richtigen Kompetenzen aufzubauen, um in der folgenden Phase richtig durchstarten zu können. Wichtig in dieser Phase ist auch, dass man für die Zielgruppen (Vorgesetzte, Fans, Follower, etc.) interessant ist und sich idealerweise von der Masse abhebt.
  2. Phase: „rising star“. Jetzt heißt es Gas geben. Auf Basis der Kompetenzen und Fähigkeiten kann die Karriere an Fahrt aufnehmen und wenn man Glück hat, wird man richtig hoch hinaus schießen. Im Grunde genommen erntet man in dieser Phase die Früchte der harten, vorangegangenen Arbeit. Allerdings ist jetzt auch die eigene Vermarktung ganz besonders wichtig, denn Erfolg will gefüttert werden.
  3. Phase: „maintaining success“. Die vielen One-Hit-Wonder gerade im Musikgeschäft zeigen, dass es nicht ausreicht, einmal richtig Gas zu geben, sondern man muss ständig zusehen, dass man seinen eigenen Erfolg kritisch hinterfragt und sich selber weiterentwickelt. Für Künstler heißt dies: Anpassung an geänderte Trends, an gesellschaftliche Veränderungen und an Verschiebungen im eigenen Genre. Für Manager heißt dies Lernen, Weiterentwickeln und Neuerfindung der eigenen Erfolgsfaktoren. Wenn man dies beherrscht, wird die 4. Phase nie eintreten.
  4. Phase: „falling star“. Relativ einfach zu erklären. Viele Manager, die nicht in der Lage waren, sich selber auf den Prüfstand zu stellen, stolpern über ihr eigenes vergangenes Erfolgskonzept. Manche Künstler und auch Manager heben so sehr ab, dass sie die Bodenhaftung verlieren und einen publikumswirksamen Absturz hinlegen. Andere legen einen langsameren Sinkflug Richtung Bedeutungslosigkeit hin. Schade.

Im wesentlichen werden sich die ganzen Interviews, alle Themen an diesem Konzept Weiterlesen

Der Bademeister lädt mich ein, das find‘ ich richtig fein.

Polterabend mit Prof. Dr. C. ZichIm Verlaufe der letzten Jahre bin ich mehrmals in Facebook über die Veranstaltungsreihe „Polterabend“ gestolpert und vor fast einem Jahr hatte ich endlich mal die Gelegenheit, dabei zu sein. Die Location, das Tiefenrausch, ist wirklich ziemlich abgefahren und allein aufgrund dieser Tatsache war ich frech und habe den Veranstalter direkt gefragt, ob wir mal gemeinsam spielen. Nach einigen hin und her hat es jetzt endlich geklappt und ich freue mich auf den 2. November. Dann kann ich Weiterlesen

VHB-Kurs zweites Update. Das Interview mit LaBrassBanda.

Manuel da Coll, Stefan Dettl und Manuel WinbeckAm Mittwochnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Nürnberg zu einem ganz besonderen Termin. Wir, das waren Herr Zitt, Herr Quan und Herr Schmid und ich. Der Termin war in zweierlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Erstens, es war das überhaupt erste Interview im Rahmen des Kurses und damit auch der Test, ob mein Konzept aufgeht und zweitens, ich hatte die Möglichkeit, die drei Gründungsmitglieder von LaBrassBanda zu den Kernthemen des VHB-Kurses zu befragen.

Nach einer anstrengenden und sehr regnerischen Fahrt kamen wir in Nürnberg im Hirsch an. Wir wurden sehr freundlich vom Tourmanager, Herrn Sebastian Weiterlesen

Strategische Planung für Kleinunternehmen. Geht denn das? Ja, dies zeigt die Bachelorarbeit von Clementine Müller.

BachelorarbeitHeute darf ich wieder eine richtig tolle Bachelorarbeit im meiner Hall of Fame vorstellen. Frau Müller beschäftigte sich in der Abschlussarbeit mit der langfristigen, strategischen Planung von Fitnesscentern. Kein spannendes Thema, wenn man an die großen Fitnessketten denkt. Aber eine spannende Sache, wenn man versucht, für ein eigentümergeführtes, kleines und eigenständiges Fitnesscenter eine langfristige Positionierungsstrategie zu entwerfen. Der größte Teil der Kleinunternehmen beschäftigt sich mit solchen Themen überhaupt nicht, da oftmals weder die Werkzeuge noch das richtige Know-how vorhanden ist. Diese Lücke schließt Frau Müller mit ihrer Bachelorarbeit.

Ohne in überflüssige, theoretische Tiefen aufzutauchen , schafft sie es, mit den wichtigsten Werkzeugen eine sehr saubere und durchdachte Konkurrenzpositionierung vorzunehmen, um daraus die Stärken und Schwächen des betrachteten Unternehmens abzuleiten. Der zweite Baustein ihrer Arbeit ist eine kundenorientierte, zielgruppenspezifische Bewertung der verschiedenen Erfolgsfaktoren eines Fitnesscenters. Auch hier punktet Frau Müller wieder sehr gut. Die Ableitung der Erfolgsfaktoren erfolgt strukturiert, stringent und durchdacht. Auf Basis dieser Bausteine leitet sie in ihrer Arbeit klare, pragmatische und umsetzbare Empfehlungen ab, mit denen sich das betrachtete Fitnesscenter langfristig gegen die Konkurrenz behaupten kann. Eine schöne Arbeit, willkommen in der Hall of Fame.

Hier das Interview mit Frau Müller:

Was waren die wichtigsten Inhalte/Erkenntnisse?

Mir war es besonders wichtig für die Entwicklung einer passenden Strategie nicht nur die strategischen Konzepte und Theorien aus der Literatur zu benutzen, sondern es war Weiterlesen

Claudia, das Café Holler, viele interessante Persönlichkeiten und ein Hobby DJ.

Gestern Abend um 22:00 Uhr war es soweit. In dem Kulturmagazin Capriccio wurde das Porträt des Café Holler gesendet. Der Beitrag ist wirklich toll. Kompliment an das Filmteam und die Redaktion. Angefangen bei der Darstellung der Betreiberin Claudia Holler. Genauso offen, genauso freundlich, genauso einladend wie im richtigen Leben wurde sie eingefangen. Man merkt wirklich, dass sie die gesamte Welt einfach umarmen könnte, jeden willkommen heißt und mit ihrem Café eine Plattform für vollkommen verschiedene Aktivitäten geschaffen hat.

Was natürlich auf keinen Fall fehlen darf und auch von dem Filmteam perfekt eingefangen wurde, war die Vorstellung der verschiedenen Persönlichkeiten, die im Holler unterwegs sind. Authentisch und ehrlich, dabei hoch emotional und begeistert. Mehr muss man gar nicht dazu sagen. Halt. Doch noch etwas.

Liebe Claudia, ich danke dir herzlich dafür, dass du mich gefragt hast, ob ich auch Weiterlesen

VHB-Kurs, erstes Update: das Konzept steht, das Team arbeitet, die ersten Termine stehen schon.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeDie Wahl ist jetzt endlich vorbei, die CSU kann sich wieder auf die Schulter klopfen und behaupten sie hätte doch alles richtig gemacht und unser bayerischer Westentaschen-Trump kann behaupten, dass alles nicht so schlimm ist. Daher beschäftige ich mich jetzt mit etwas Vernünftigen, meinem VHB-Kurs. Ich habe zwar im letzten Beitrag geschrieben, dass ich wöchentliches Update liefern würde, aber in den letzten paar Wochen hatte ich damit zu tun, dass mich der Kurs nicht auffrisst. Warum? 4 verschiedene Einflussfaktoren waren dafür verantwortlich:

Die Konzeption.

Ich bin etwas blauäugig in die Konzeption hineingeschlittert und war der Meinung, nach meinem Urlaub setze ich mich eine Woche hin und habe dann ein perfektes Konzept. Weiterlesen

Life is a Journey…

The Journey - eine Zeichnung von Professor Dr. Christian ZichHeute gibt es ausnahmsweise etwas philosophisches, anlässlich der Überarbeitung meines Titelbildes. Im letzten halben Jahr habe ich des Öfteren über eine neue Version nachgedacht und verschiedene Varianten auch gezeichnet. Dummerweise habe ich das Original mit einer App auf meinem iPad erstellt und hatte nach dem Verkauf des Tablets natürlich keine Möglichkeit mehr, das Originalbild zu bearbeiten. Nachdem Apple aber jetzt endlich auch in einer erschwinglichen Preisregion ein iPad mit Stiftbedienung auf den Markt gebracht hat, war es im Sommer diesen Jahres wieder so weit. Rechtzeitig vor dem Urlaub, Anfang August, war das neue Tablet-Spielzeug da. Im Urlaub hatte ich dann drei Wochen Zeit, verschiedene Varianten des Updates meines Titelbildes zu erstellen. Hier ist es. Etwas farbiger, etwas neutraler, aber immer noch derselbe Charakter.

Parallel zum Zeichnen sind mir natürlich auch wieder Gedanken hinter den verschiedenen Elementen der Zeichnung klar geworden: das Leben ist meiner Meinung nach nicht nur eine einzige Reise, sondern eine Vielfalt an verschiedenen kleinen und großen Reisen. Alle beginnen mit einem ersten Schritt und mit einer Neuorientierung Weiterlesen

Zuerst war das Ende nah, dann war es da. Und jetzt ist es eine Woche später.

Vor einer Woche um diese Zeit bin ich noch mit schmerzenden Rücken im Flieger irgendwo über dem indischen Ozean bzw. über Afrika gesessen. Das Ende in diesem Falle war das Ende meines Urlaubs und das Foto war der Heimweg vom Strand am letzten Tag zu unserem Feriendomizil. Aber jedes Ende ist auch gleichzeitig wieder ein Anfang, in diesem Falle der Beginn des Wintersemesters 2018/2019. Und auch der Start eines meiner spannendsten Projekte in meiner Zeit an der Technischen Hochschule Deggendorf. Ich habe bereits in einem der letzten Beiträge die innovative Idee etwas dargestellt, aber bis zum Projektende am 28.2.2019 versuche ich einfach jeden Freitag meinen Lesern einen vertiefenden Blick hinter die Kulissen zu geben.

Diese Woche war beispielsweise gut gefüllt mit allen möglichen organisatorischen Dingen, den ersten Gesprächen mit unserer Weiterbildungsabteilung (wie machen wir das mit den Videos?) und die Organisation des richtigen Equipments. Gerade der letzte Weiterlesen