VHB-Kurs, erstes Update: das Konzept steht, das Team arbeitet, die ersten Termine stehen schon.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeDie Wahl ist jetzt endlich vorbei, die CSU kann sich wieder auf die Schulter klopfen und behaupten sie hätte doch alles richtig gemacht und unser bayerischer Westentaschen-Trump kann behaupten, dass alles nicht so schlimm ist. Daher beschäftige ich mich jetzt mit etwas Vernünftigen, meinem VHB-Kurs. Ich habe zwar im letzten Beitrag geschrieben, dass ich wöchentliches Update liefern würde, aber in den letzten paar Wochen hatte ich damit zu tun, dass mich der Kurs nicht auffrisst. Warum? 4 verschiedene Einflussfaktoren waren dafür verantwortlich:

Die Konzeption.

Ich bin etwas blauäugig in die Konzeption hineingeschlittert und war der Meinung, nach meinem Urlaub setze ich mich eine Woche hin und habe dann ein perfektes Konzept. Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 6: die Kuh trifft den Photoshop-Anfänger.

Wahlplakat der V ParteiHeute ist der große Tag. Die Überraschungen gibt es heute Abend, vielleicht für die einen eine herbe Erfahrung, für andere ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen.

Ganz zum Schluss ist mir noch ein Plakat über den Weg gelaufen, welches ich ganz interessant fand. Neben dem Plakat der Grünen aus dem letzten Beitrag ist auch hier eine klare Botschaft vorhanden, wobei der Kern auch erst beim zweiten Blick direkt erkennbar ist. Die Kuh muss vom Eis ist auch im Vorbeifahren einigermaßen lesbar, wohingegen der Bezug zum Klimaschutz und zur Massentierhaltung etwas unglücklich positioniert wurde. Dadurch geht ein Teil der Aussage verloren. Über die visuelle Umsetzung dagegen kann man geteilter Meinung sein. Auf den ersten Blick trifft wirklich die Kuh den Photoshop-Anfänger. Für den Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 5: ausnahmsweise ein Lichtblick.

Wahlplakate der Grünen und der SPDNach Neuwagenpolitik, Das-Beste-für-Bayern-Grinsen und der Metzger-Werbung endlich mal wieder ein Lichtblick. Fangen wir mit dem Plakat der SPD an. Unser alter Bekannter, der Kojak (er ermittelt wieder), ist trotz der katastrophalen Umfragewerte anscheinend extrem guter Dinge. Das süffisante Grinsen sticht positiv aus dem Allerlei der Politiker heraus. Was er sich nur bei diesem Foto gedacht hat? Ha, ich weiß was, was ihr nicht wisst. Ich hab für den 14. Oktober eine Fee engagiert, die mir einen Wunsch erfüllt: 51 % Wahlergebnis für die SPD. Diese werde ich in der Früh um 6:00 Uhr auf den Weg schicken und sie wird mit ihrem Zauberstab alle Wähler verzaubern, ich werde Markus Söder ablösen und den Rest der Partei so um den kleinen Finger meiner linken Hand wickeln, dass sie alle gar nicht anders können, als mich bei der nächsten Bundestagswahl als Kandidat aufzustellen. Dann werde ich Bundeskanzler. Der zentrale Claim „damit soziales eine Zukunft hat“ ist aber deutlich zu klein.

Zum Plakat der Grünen. Obwohl man bei der Formulierung des Claims noch etwas Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 4: und ich grinse trotzdem.

Wahlplakat der CSU2013 waren sie noch ganz oben, heute scheint sich etwas Verzweiflung breit zu machen, glaubt man der Presse. Um wen geht es? Um die CSU. 2013 habe ich die Wahlwerbung der CSU unter der Kategorie überlegenes Lächeln abgelegt. Damals war die Partei so stark, die Kandidaten konnten einfach von den Plakaten grinsen. Doch in den letzten fünf Jahren hat sich viel getan. Die bayerische Variante von Donald Trump hat in Berlin für anständig Stimmung und Kleinholz gesorgt, tut aber jetzt so, als ob eine Einmischung in die bayerische Politik überhaupt nie stattgefunden hat. Frei nach dem Motto: ich bin ja in Berlin und nicht in Bayern und deswegen hat mein Tun auch keine Auswirkung auf Bayern. So ähnlich könnte Donald Trump auch argumentieren: ich ruiniere doch nicht die Weltwirtschaft und damit auch langfristig mein eigenes Land; ich schütze ja nur die USA.

Interessant auch, dass der ehemalige bayerische Kultusminister in der Süddeutschen einen Artikel verfasst hat, indem er den Verlust der christlichen Werte in der Politik der CSU anprangert. Ups. Jetzt wäre es doch gar nicht schlecht, wenn man zu mindestens Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 3: Unser Gespenst im Landtag.

Wahlplakat der Freien WählerWieder ein Werbeschmankerl der ganz besonderen Art. Das Besondere an diesem Plakat ist, dass man nichts sieht. Die zweite Besonderheit ist der Spruch: „zurück zur Realität“. Eigentlich könnte ich es mir einfach machen und mit dem Satz „ich habe keine Ahnung, was das soll“ die Bewertung dieses Ausrutschers beenden. Aber dann würde mir einiges an Spaß verloren gehen. Steigen wir also ein.

Der erste grobe Fehler besteht im Design des Plakates. Wenn man schnell vorbeifährt oder die Sonne ungünstig steht, kann man den Kandidaten nicht erkennen. Der Riesenvorteil im Vergleich zu 2013 ist, dass das Jugendfoto von Dr. Georg Meiski durch eine Erwachsenenvariante ersetzt wurde, allerdings kann man ihn aufgrund der Gestaltung kaum erkennen. Welche tiefere Bedeutung hat dieses Plakat nun? Möchte er sich Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 2: Obama-Plagiat trifft Neuwagenpartei.

Wahlplakat der FDPNach dem Ausrutscher der SPD beschäftigen wir uns etwas mit der FDP. Positiv an diesem Bild ist, dass es auffällt. Durch die Art der grafischen Umsetzung kommt der Politiker um die Peinlichkeit herum, ein mehr oder weniger gelungenes Grinsen dem Rest der Welt zu präsentieren. Die Grundidee, allerdings in den Farben rot, blau und weiß, zeigte 2008 dem Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Dieses Poster blieb sehr vielen Menschen im Gedächtnis und bekam über die Zeit hinweg einen Kultstatus. Nichtsdestotrotz ist die Idee gut, weil sie sich positiv vom Wettbewerb absetzt und Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Allerdings wird der gute Eindruck durch den Claim „Politik mit Neuwagengeruch“ fast komplett wieder zunichte gemacht. Ich habe mich in den letzten Wochen immer wieder gefragt, was dies eigentlich heißen soll, vor allem in Kombination mit „frisches Bayern“. Vielleicht war das Ziel hinter dem Claim die Verwirrung der Wähler. Oh, jetzt ist mir die Lösung eingefallen. Dieses Plakat erinnert mich an ein Buch, über das ich mich in der Weiterlesen

Landtagswahl 2018, Nummer 1: oh nein oh nein.

Wahlplakat der SPDOh nein, oh nein, oh nein, oh nein. Das kann nicht sein. Mein erster Gedanke bei diesem Plakat. Ich habe mich in dieser Woche wirklich mehrmals gefragt, was die SPD sich dabei gedacht hat bzw. was sich der Designer dieses Plakates nicht gedacht hat bzw. ob Dr. Bernd Vilsmeier jemals ohne Androhung von Gewalt gegen seine Person die Freigabe erteilt hat. Dinge, die immer im Dunkel des Wahlkampfs verbleiben werden. Es ist egal, was man sich bei diesem Plakat ansieht, es strotzt vor Anfängerfehlern:

  • Das Foto, nun ja vorsichtig formuliert optimierungsfähig. Böse formuliert: warum fällt mir immer nur Robert Lemke ein, wenn ich das Bild ansehe. (Wer das Rätsel löst, bekommt ein Bonbon) Wenn man es mit dem Bild von Bernd Sibler vergleicht, von Herrn Dr. Bernd Vilsmeier sieht man ja nicht mal die Augen richtig und das Lächeln – freundlich und offen sieht anders aus. Auch hier wäre mir wieder beinah etwas ganz boshaftes entfleucht, aber gerade habe ich noch einmal die Entfernen-Taste gedrückt.
  • Die Farben, der Kontrast des Bildes,… Bei hellem Licht ein einziger Matsch. Vergessen wir es.
  • Der zentrale Claim „Niederbayern im Herzen. Im Herzen Niederbayerns.“ Kann ich nur dann lesen, wenn ich zwei Meter vor dem Plakat stehe und mich drauf konzentriere, selbst im vorbeigehen ist es so klein geschrieben, dass es nicht auffällt.
  • Für den zweiten Claim „Herz statt Hetze am 14. Oktober“ gilt genau dasselbe. Eigentlich eine nette Idee, die aufgrund der geringen Größe untergeht. Wir sind die beiden Botschaften erst beim Bearbeiten des Fotos aufgefallen, nicht beim Vorbeifahren und nicht mal beim Fotografieren.

Beenden wir dieses Werbedrama kurz und schmerzlos. Entweder ist die SPD der Weiterlesen

Life is a Journey…

The Journey - eine Zeichnung von Professor Dr. Christian ZichHeute gibt es ausnahmsweise etwas philosophisches, anlässlich der Überarbeitung meines Titelbildes. Im letzten halben Jahr habe ich des Öfteren über eine neue Version nachgedacht und verschiedene Varianten auch gezeichnet. Dummerweise habe ich das Original mit einer App auf meinem iPad erstellt und hatte nach dem Verkauf des Tablets natürlich keine Möglichkeit mehr, das Originalbild zu bearbeiten. Nachdem Apple aber jetzt endlich auch in einer erschwinglichen Preisregion ein iPad mit Stiftbedienung auf den Markt gebracht hat, war es im Sommer diesen Jahres wieder so weit. Rechtzeitig vor dem Urlaub, Anfang August, war das neue Tablet-Spielzeug da. Im Urlaub hatte ich dann drei Wochen Zeit, verschiedene Varianten des Updates meines Titelbildes zu erstellen. Hier ist es. Etwas farbiger, etwas neutraler, aber immer noch derselbe Charakter.

Parallel zum Zeichnen sind mir natürlich auch wieder Gedanken hinter den verschiedenen Elementen der Zeichnung klar geworden: das Leben ist meiner Meinung nach nicht nur eine einzige Reise, sondern eine Vielfalt an verschiedenen kleinen und großen Reisen. Alle beginnen mit einem ersten Schritt und mit einer Neuorientierung Weiterlesen

Zuerst war das Ende nah, dann war es da. Und jetzt ist es eine Woche später.

Vor einer Woche um diese Zeit bin ich noch mit schmerzenden Rücken im Flieger irgendwo über dem indischen Ozean bzw. über Afrika gesessen. Das Ende in diesem Falle war das Ende meines Urlaubs und das Foto war der Heimweg vom Strand am letzten Tag zu unserem Feriendomizil. Aber jedes Ende ist auch gleichzeitig wieder ein Anfang, in diesem Falle der Beginn des Wintersemesters 2018/2019. Und auch der Start eines meiner spannendsten Projekte in meiner Zeit an der Technischen Hochschule Deggendorf. Ich habe bereits in einem der letzten Beiträge die innovative Idee etwas dargestellt, aber bis zum Projektende am 28.2.2019 versuche ich einfach jeden Freitag meinen Lesern einen vertiefenden Blick hinter die Kulissen zu geben.

Diese Woche war beispielsweise gut gefüllt mit allen möglichen organisatorischen Dingen, den ersten Gesprächen mit unserer Weiterbildungsabteilung (wie machen wir das mit den Videos?) und die Organisation des richtigen Equipments. Gerade der letzte Weiterlesen

Schwupps – das Fett ist weg und der Bauch nicht mehr welk…

Beim Betrachten dieser Werbung ist mir aufgefallen, dass mir schon lange keine unfreiwillig komische Werbung mehr über den Weg gelaufen bzw. in mein E-Mail-Fach gestolpert ist. Endlich war es mal wieder soweit, auf gehts!

Die Bildinformation ist ja ganz o. k., wobei ich definitiv nicht zur Zielgruppe gehöre. Erstens bin ich nicht blond und zweitens keine Frau. Auch der Einstieg „wie arbeitet OneTwoSlim?“ in Kombination mit der Bildinformation ist gar nicht schlecht, mit Weiterlesen