Schwanseepark, Fischersteig, Alpenrosenweg: geht in die Beine, macht aber Spaß

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Und wieder einmal bin ich dem bayerischen Wald entflohen und konnte eine meiner Lieblingsstrecken in meiner Heimat laufen: im Schwanseepark bei Schwangau den Alpenrosenweg entlang. Eine traumhaft schöne Strecke, die zwar in die Beine geht, vor allem wenn man sie relativ flott läuft. Die Strecke beginnt relativ locker im ebenen Teil des Parkgeländes (gut zum warmlaufen), dann kommt ein kurzer, knackiger Anstieg über den Fischersteig zum Höhenweg, dem Alpenrosenweg. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf den Schwansee, egal ob im Frühjahr, Sommer oder Herbst ein Traum.

Beim Dokumentieren der Strecke habe ich festgestellt (siehe Pfeil auf der Karte), dass auf dieser Karte das Schloss Neuschwanstein vollkommen falsch platziert wurde. Die Überraschung möchte ich sehen, die derjenige erlebt, der sich auf diese Karte verlässt..

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Laufen in Schwangau, Dorf der Königsschlösser

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Ganz am Anfang diesen Jahres stand der gute Vorsatz. Doch wie oft, der Weg von der Idee (wahrscheinlich am Abend, ganz bequem auf dem Sofa sitzend) zur Umsetzung ist oft schwieriger als gedacht. Meistens werden diese Vorsätze in den faulen Stunden rund um Weihnachten herum geboren und verfolgen den Rest des Jahres dann das schlechte Gewissen. Ich jedenfalls habe mir diese sehr vorgenommen (und bis jetzt klappt es relativ gut), etwas mehr für meine Fitness zu tun und wieder mehr zum Laufen zu gehen.

Für jeden, der dies nachmachen möchte und einmal in Schwangau, Dorf der Königsschlösser, weilt ein Vorschlag für eine sehr schöne Laufstrecke. Man kann sie in Schwangau direkt beginnen, läuft dann am Schloss Bullachberg (gehörte früher der Familie Turn und Taxis, dann Porsche und ist jetzt wieder im Privatbesitz) vorbei, den Radweg bis zum Wasserkraftwerk am Lech und dann durch ein sehr schönes Tal zum Forggensee (Bayerns größter Stausee; früher mein bevorzugtes Surf-Revier). Am Forggensee entlang und dann über Waltenhofen wieder zurück nach Schwangau. In Summe knapp über 8 km und landschaftlich sehr schön.

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Geheimnis gelüftet: Work-Life-Balance Pur, der Abschluss der Snowboardsaison

leermos2Hier gibt es die Auflösung des Geheimnisses von letzter Woche. Wenn man eine ganz normale Karte unter die Spaghetti legt, dann kommt als Ergebnis ein ganz toller und entspannter Snowboards-Saisonabschluss heraus. Traumhaftes Wetter, fast keine Leute im ganzen Skigebiet (siehe Fotos). Hinterher war ich so im Eimer, dass ich um 8:00 abends Uhr eingeschlafen bin.

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Wer will das Geheimnis lüften? Was ist das?

RätselDiese Woche beginnen wir mit einem Rätsel. Wenn man sich das Bild ansieht, könnte man auf die Idee kommen, dass hier künstlerisch ein paar Spaghetti angeordnet sind. Aber nein, es hat nichts mit Essen zu tun. Es gibt zwar etwas zu essen dort, dies ist aber nicht die hauptsächliche Zielsetzung zur Nutzung des Angebots. Am Montag nächste Woche gibt’s die Auflösung. Viel Spaß beim Rätseln und guten Start in die neue Woche.

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Work-Life-Balance zwischen Theorie und Praxis.

Snowboarde = gelebte Work-Live-BalanceHeute gibt es ausnahmsweise einen mehr oder weniger philosophischen Beitrag zu den Themen Entscheidungsfreiheit, beruflicher Stress und Selbstverwirklichung. Gerade in letzter Zeit habe ich intensiver über diese Kombination nachgedacht, da ich doch immer mal wieder auf Unternehmen stoße, bei denen ich eher nicht arbeiten wollte. Kennen Sie sowas auch? Die meisten Mitarbeiter erwecken den Eindruck, komplett überarbeitet zu sein, den Vorturner mag im Gründe genommen keiner, er wird nur gefürchtet. Obendrein ist er dann oft noch ein Kontroll-Freak, redet allen rein, ohne übergroße Fachkenntnisse zu haben. Und die kleinen Hamster drehen sich immer schneller in ihrem Rad…

Genau aus diesem Grunde habe ich heute meine Vorstellung von Work-Life-Balance praktiziert, ich habe mir einen ganzen Vormittag Snowboarden bei absolutem Traumwetter gegönnt (siehe Foto). Gewissermaßen als Sahnehäubchen gab es noch viel unverspurten Tiefschnee. So was kann man den armen Hamstern von oben natürlich nicht erzählen, und die Vorturner fallen ja schon in Ohnmacht, wenn man im Urlaub nicht täglich seine emails abruft!!
In diesem Sinne: es war ein traumhafter Tag und ich hätte mich ewig geärgert, wenn ich ihn nicht genutzt hätte.

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Work-Life-Balance: Laufstrecke Rindberg-Schneiderried

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Laufstrecke Rindberg-Schneiderried

Heute einmal etwas ganz anderes. Es hat nichts mit Werbung zu tun, sondern eher mit einer Lieblings-Lippenbekenntnis vieler Manager und Workaholics: Work-Life-Balance. Sie kennen sicher die guten Vorsätze, die man sich nicht nur am Anfang des Jahres vornimmt, sondern auch diejenigen, die in quälender Regelmäßigkeit das schlechte Gewissen auch zwischen den Silvestertage befeuern.
Hier ist mein Beitrag, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Eine traumhaft schöne Laufstrecke im Bernriedertal. Kurz beschrieben:

  1. Start beim Getränkemarkt, dann Richtung Sportplatz.
  2. Bergauf Richtung Rindberg und auf der Vorderseite des Berges Richtung Schneiderried.
  3. Die Straße wieder zurück Richtung Ausgangspunkt.

Wer gerne möchte, bekommt von mir per E-Mail die Gpx-Datei. Viel Spaß beim Laufen.

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Schöne vorlesungsfreie Zeit oder warum vorlesungsfrei nicht gleich frei bedeutet.

Ich bekomme in schöner Regelmäßigkeit von vielen Studierenden während der Semesterferien den gutgemeinten Wunsch am Ende einer E-Mail, ich möge doch die Ferien genießen. Welche Ferien?

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach Paragraph fünf der Erholungsurlaubsverordnung – EUrlV (ja das gibt es wirklich!) haben Beamtinnen und Beamte ein Anrecht auf 29 Tage Urlaub pro Jahr. Dies gilt auch für Professoren. Daher haben wir vorlesungsfreie Zeiten und keine Ferien. In diesen Zeiträumen mache ich das, was ich während des Semesterendspurts nicht schaffe: Artikel schreiben, Abschlussarbeiten korrigieren, Vorträge planen, unterrichtsbegleitende Projekte akquirieren, Forschungsprojekte anstoßen und auswerten (vor allem einige Tage mit SPSS versenken) und das eine oder andere Projekt mit der Industrie anschieben, durchführen und abschließen. Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte mich weder rechtfertigen noch jammern (obwohl das so schön deutsch wäre), sondern schlicht und einfach das eine oder andere Vorurteil ausräumen. Wir Professoren sitzen nicht zuhause, schauen beim Fenster hinaus und bohren in der Nase.

Daher nutze ich die Gunst der Stunde und verbrate meine Zeit mit zwei Projekten, die im Winter ganz oben auf meiner Agenda stehen:

  • Fanpages are dead – eine schöne, empirische Studie über den Sinn und Unsinn von Facebook für Unternehmen
  • Die dritte Auflage meiner Einzelhändlerstudien: Neuigkeiten von der Sport-Verkaufsfront oder wie gut ist die Fachkompetenz von Sportverkäufern?

In diesem Sinne, schöne vorlesungsfreie Zeit, in den nächsten drei Wochen gibt es in meinem Blog nichts zu lesen.

Mountainbiketour Oberkanetsberg – eine kurze Tour zum Feierabend

Now for something completely different… heute einmal etwas, das mit Marketing gar nichts zu tun hat. Frei nach dem Motto: für jeden der danach sinnt, wie er seinem Schreibtisch ab und an entrinnt.

map_woEine schöne Mountainbiketour zu einem einsamen Bauernhof im Bernrieder Tal, nach Oberkanetsberg (siehe Foto unten). Die Anfahrt erfolgt auf Teerstraßen, aber zweigt dann ab dem Wegpunkt Jägerhaus in den Wald ab. Von hier an ist es eine richtig tolle Mischung aus wenig befahrenen, teilweise verblockten Waldwegen und Single-Trails. Die ideale Runde, die man an einem schönen Sommertag noch am Feierabend fahren kann. Wer die GPS-Daten möchte, der soll bitte einen Kommentar auf meiner Seite hinterlassen. Viel Spass beim Fahren!

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