Der geistige Leerlauf im Internet.

Amazon, Antwort auf eine FrageIm September diesen Jahres, im Urlaub, war ich auf der Suche nach Spezialpapieren, auf denen man mit Kalligraphiefüllern schreiben kann, ohne dass die typischen Nachteile beim Schreiben mit normalem Papier auftreten. Im Regelfalle, besonders wenn die Tinte recht nass ist, neigt das Papier zum ausbluten. Dies bedeutet, dass bei den meisten Buchstaben, Strichen, etc. unschöne Ausfaserungen des Schriftbildes entstehen. Bei dünnem Papier scheint die Tinte auf der Rückseite durch, auch dies ist nicht toll. Ich dachte mir bei der Betrachtung eines Produktes, dass die Funktion „Frage stellen“ auf der Amazon-Seite eventuell den einen oder anderen sinnvollen Hinweis zu Tage brächte.

Gestern wurde ich aber eines Besseren belehrt. Ich weiß nicht, was diesen Spaßvogel geritten hat, aber die Antwort nicht nur sinnfrei, sie verschwendet auch noch Zeit, Aufmerksamkeit und Energie. Ich habe mir seit gestern mehrfach die Frage gestellt, warum der Verfasser sich überhaupt die Mühe gemacht hat, etwas zu schreiben. Entweder leidet er an chronischem Aufmerksamkeitsdefizit (sonst beachtet mich keiner, aber wenn ich Blödsinn schreibe, dann ärgert sich wenigstens jemand über mich), an einer zwanghaften Kommentaritis (ich kann nicht anders, ich muss einfach etwas schreiben) oder er will der Welt mitteilen, dass er ein toller Bleistiftnutzer ist. Vielleicht war ihm aber auch nur langweilig und er konnte sein Smartphone nicht beiseite liegen. Lieber Verfasser dieser vollkommen überflüssigen Antwort, zeichne bitte weiter mit Bleistiften, geh eine Runde spazieren oder kauf dir ein Buch, vielleicht macht dies deinen Kopf frei. Stay tuned.

Die Innenstadt der Zukunft – langweilig, öde und leer? Teil 3.

Die Spannung hat ein Ende, heute wage ich mich an die Auflösung der Frage, wie Innenstädte der Zukunft aussehen sollten. Lassen wir noch einmal kurz den zweiten Teil meiner Reihe in einem Satz Revue passieren: das Kaufverhalten hat sich über die Jahre hinweg durch das Internet so verändert, dass die einfache Bereitstellung von Waren in Form von stationären Einzelhandelsgeschäften nicht mehr ausreichend ist, um einer Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken. Was kann man dagegen tun?

Indem man zuerst begreift, dass Einkaufen ein Teil der Freizeitgestaltung ist und daher deutlich über das vielbeschworene Einkaufserlebnis hinausgeht. Anders formuliert, die notwendigen Käufe kann ich auch im Internet erledigen, es muss ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, dass ich mich von der Couch weg bewege, das Smartphone/Tablet beiseite lege und in die Stadt gehe. Ich brauch ein Freizeiterlebnis, nicht nur ein Einkaufserlebnis!

Sieht man sich die aktuellen Forschungsergebnisse der amerikanischen Psychologieprofessorin Jean M. Twenge (siehe Artikel) und die Ergebnisse Weiterlesen

Amazon-Chef Jeff Bezos hat die „Washington Post“ versehentlich beim Online-Shopping gekauft :-)

Der New Yorker schreibt auf seier Seite: „Jeff Bezos, the founder of Amazon.com, told reporters today that his reported purchase of the Washington Post was a “gigantic mix-up,” explaining that he had clicked on the newspaper by mistake.“ Quelle: http://www.newyorker.com/online/blogs/borowitzreport/ Lesen Sie hier über einen der größten Irrtümer beim Online-Shopping. Viel Spass.

Und es wird noch besser:  w&v