THD goes Djing…

AWP-Kurs an der THDWas hat eine technische Hochschule mit Djing gemeinsam? Zu allererst natürlich die Tatsache, dass wir eine der wenigen Hochschulen in ganz Deutschland sind, die elektronische Musikfestivals auf dem Campus stattfinden lassen. Genauso wie letztes Jahr gab es dieses Jahr wieder das Stadt-Land-Fluss-Festival. Dieses Jahr etwas größer, auf 2 Tage verteilt und mit einer zusätzlichen, richtig genialen Location, der Tiefgarage. Darüber hinaus? Ach ja, da war doch noch der Professor, der in seiner Freizeit unerlaubt in das Nachtleben junge Leute einbricht und an verschiedenen Orten auflegt. Noch was? Ja, ab dem Wintersemester gibt es einen ganz besonderen Kurs: Playing, Mixing, Dancing – THD goes DJing.

Mein langjähriger Lehrmeister Charnaux meinte nach der Bekanntgabe ganz süffisant: kaum kann er Auflegen, schon ist er der Meinung, dass er den Rest der Welt die Kunst des Auflegens elektronischer Musik beibringen muss. Tja, dass ist wohl der Marketer in mir. Tue Gutes und erzähle viel darüber. Gleichzeitig möchte ich mit einem kleinen Vorurteil aufräumen, dass Djing nur ein bisschen mit Scratchen zu tun hat und ansonsten aus dumm Grinsen und Mädels anmachen besteht. Hierzu hatte ich ein interessantes Erlebnis am Tag der offenen Tür. Um mein didaktisches Konzept zu testen und um der BWL endlich ein sexy Angebot zu verpassen, habe ich 3 Slots Djing am Nachmittag angeboten.

Im 2. Slot erschien eine Frau in meinem Alter – süffisant grinsend – und sagte, sie wolle sich das mal anschauen. Während sie das sagte, machte sie die typische Weiterlesen

Wie wirkt Productplacement? Positiv? Negativ? Gar nicht?

Bachelorarbeit Sandra SchenkelGenau diese Fragen versuchte Frau Sandra Schenkel in ihrer Bachelorarbeit zu beantworten und – dies sei vorweggenommen – ist dir sehr gut gelungen. Wie immer ist auch diese Abschlussarbeit eine empirische Arbeit, verbunden mit großen Herausforderungen: entwickelt man einen generischen Fragebogen, der das Thema gewissermaßen im Überflug behandelt, leidet die Aussagefähigkeit. Wählt man andererseits ein paar Beispiele, so läuft man Gefahr, den Blick fürs große Ganze
zu verlieren. Vor genau dieser Herausforderung stand die Studentin zu Beginn ihrer Arbeit und die Wahl der Forschungsmethode fiel auf Tiefeninterviews, die anhand zweier verschiedener Filmausschnitte mit einer gehörigen Portion Productplacement, die zusammen mit den Interviewpartnern angesehen wurden. Die Ergebnisse waren auch Weiterlesen

Wie man Frauen in Autohäuser lockt. Unser semesterbegleitendes Praxisprojekt im Sommersemester 2017

Am 29. Juni 2017 um 14:00 Uhr war es wieder so weit, die Abschlusspräsentation meines Schwerpunktes rückte unvermeidlich immer näher. Wir trafen uns im Bistro der AVP-Gruppe in Plattling, dann bekamen wir eine kurze Führung durch das weitläufige Gelände der Unternehmensgruppe. Aber halt, jetzt bin ich schon mittendrin, ich fange nochmal ganz von vorne an. Wie aufmerksame Leser meines Blogs wissen, suche ich mir immer spannende, reale Aufgabenstellungen zusammen mit Unternehmen aus der Region aus, um den Studenten nicht nur die Theorie, sondern auch deren praktische Anwendung beizubringen.

Projekt von Studierenden der technischen Hochschule DeggendorfIn der vorlesungsfreien Zeit traf ich mich mit einem meiner ehemaligen Studenten, Herrn Andreas Jerchel, der inzwischen Marketingleiter der AVP-Gruppe geworden war. Ohne lange zu überlegen, hatte er eine Idee, die auf die Zielgruppe Frauen abzielte. Er wollte ein Event veranstalten, mit dem Frauen nicht nur für das Produkt Auto begeistert werden, sondern auch gleichzeitig einen positiven Eindruck von einem Autohaus bekommen sollten. Es sollte so etwas ähnliches wie ein White Dinner werden. Ein tolles Weiterlesen

So much to do so little time. #somuchtodosolittletime

Ich habe diese Woche mit einem kleinen Schrecken festgestellt, dass ich am 18.5.2017 zum letzten mal etwas gepostet habe. Dabei ist mir noch einmal aufgefallen, wie dicht gepackt die letzten Wochen waren und wie wenig Zeit dafür übrig geblieben ist, was ich eigentlich sehr gerne mache: die textlich-akustisch-visuelle Umweltverschmutzung mit meinem Blog. Jetzt werde ich aber die Sommerpause mit interessanten Sachen füllen:

  • Hall of Fame: freuen Sie sich auf spannende, hervorragende Bachelorarbeiten.
  • Marketing 4.0: zum dritten Mal wurde das Buch fertig. Zum dritten Mal? Ja, die letzte Zeile, der erste Korrekturlauf, der zweite Korrekturlauf. Momentan steckt es im Lektorat, also werde ich zum vierten Mal fertig werden.
  • Hochschule: hier gibt es im Wintersemester ein vollkommen neues Fach, mit dem ich Spannung, Spiel und Spaß ideal mit Musik verbinde.
  • DJing: ich hatte einige sehr spannende Gigs, da gibt es wieder einiges zu Hören und einiges zu Erzählen.

Stay tuned. Es gibt viel zu erzählen.

Heute Kinder, wird’s was geben…

Was passiert, wenn man einen Stein in einen ruhigen See wirft? Ja, es gibt Wellen. Eine Welle fällt auf, stilles Wasser nicht. So einfach ist Werbung. In der Werbung gilt daher ein ganz einfaches Prinzip: je mehr Wellen, desto besser. Eine solche Welle habe ich gestern auf kult.de gefunden. Dickes Dankeschön an Stina Walterbach für den Artikel.
Schimmerlos, Regensburg, Techno-Event mit Prof. Dr. Christian Zich.

Hier ist der Rest vom Artikel: http://www.kult.de/neu-in-regensburg/elektrovorlesung-im-schimmerlos/150/11/1520392/ Stay tuned.

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Eine Kaltakquisition der besonderen Art oder wie Facebook die Welt zu einem Wirtshaus macht.

Akquisition auf FacebookVor ca. 3 Wochen bekam ich eine wirklich äußerst spannende Anfrage über Facebook von einem, mir unbekannten, Facebook-Freund. Im Grunde genommen war dies eine Kaltakquisition, die mich doch ziemlich geärgert hat, da sie ausgesprochen unprofessionell gestaltet war. Gleichzeitig zeigte sie mir, dass Nachdenken durchaus eine Disziplin ist, die gerne in diesem sozialen Netzwerk vergessen wird. In der kleinen Abbildung finden Sie, lieber Leser, die Originalnachricht. Gehen wir ganz kurz die Böcke durch, die sich in dieser Nachricht verstecken. Orthographische und grammatikalische Schnitzer lasse ich unkommentiert.

1) Fehler: Weil wir auf Facebook befreundet sind, sind wir noch lange nicht richtige Freunde.

Von dem Verfasser dieser Nachricht bekam ich Anfang diesen Jahres eine Freundschaftsanfrage und nachdem die kurze Begutachtung seines Accounts zeigte, dass keine dubiosen Angebote zu finden waren, akzeptierte ich die Anfrage. Ich kannte und kenne ihn aber nicht. Jedenfalls nicht bewusst. Vor 3 Wochen habe ich einen Post zu unserem Tag der offenen Tür an der technischen Hochschule Deggendorf in meinem Newsfeed geteilt. Daraufhin wurde anscheinend der unternehmerische Geist meines Weiterlesen

Messung der Verkaufskompetenz im stationären Einzelhandel mithilfe eines Mystery-Shopping-Ansatzes – die Bachelorarbeit von Kathrin Sperl.

Mystery Shopping, THDWow. Es kommt nur ganz selten vor, dass mir am Ende der Korrektur einer Abschlussarbeit nur noch dieses eine magische Wort in den Sinn kommt. Sonst nichts. Wow, weil die Arbeit so gut war. Frau Sperl hat bei mir genau diesen Effekt ausgelöst, die Arbeit ist von Anfang an bis zum Schluss ein richtiges Highlight. Warum? Alleine der Theorieteil ist fokussiert, fundiert und zielorientiert aufgebaut. Sie beschreibt sehr gut die verschiedenen Aspekte, mit der die Verkaufskompetenz von Verkäufern im stationären Einzelhandel bewertet werden kann: Wissen, Verkaufsmethodik, soziale Kompetenz, Persönlichkeit und Kundenorientierung.

Mein letztes großes Projekt im Elektroeinzelhandel ging in die gleiche Richtung und war der Anstoß für die Studentin, sich überhaupt im Rahmen einer Bachelorarbeit mit Mystery Shopping zu beschäftigen. Sie war damals in diesem Projekt involviert und als sie in meine Sprechstunde mit der Frage kam, ob dies ein interessantes Thema werde, sagte ich sofort ja. Ich habe mich ja in den letzten Jahren auch schon öfters mit Mystery-Shopping-Ansätzen beschäftigt und diese sukzessive weiterentwickelt, aber Frau Sperl war in der Lage, mir noch einige Erweiterungsmöglichkeiten im Theorieteil aufzuzeigen. Allein dies würde schon eine Würdigung in der Hall of Fame bedeuten.

Trotzdem schaffte sie es im Praxisteil nochmal nachzulegen. Die Leitlinie zur Auswertung war perfekt, die quantitativen Ergebnisse sehr stringent und strukturiert hergeleitet, statistisch sehr gut analysiert. Ganz besonders hat mir aber die Kompetenzmatrix gefallen, mit der eine einfache, aber doch ausgesprochen aussagefähige Analyse der Verkaufskompetenz von Verkäufern möglich ist. Alles in allem eine ausgesprochen tolle Abschlussarbeit, willkommen in der Hall of Fame Frau Sperl.

Was waren die wichtigsten Inhalte/Erkenntnisse?

Für mich persönlich war die wichtigste Feststellung, dass ich die Hauptzielsetzung meiner Bachelorarbeit erfüllen konnte: Den Beweis zu erbringen, dass das theoretische Konstrukt „Verkaufskompetenz“ empirisch messbar ist.

Wie kam Ihnen die Idee für Ihre Arbeit?

Ich konnte schon öfters in der Praxis beobachten, dass ein Vertriebsmitarbeiter nur an seinen Verkaufszahlen gemessen wird. Andere Faktoren werden aber meist gar nicht Weiterlesen

Die Sensation ist perfekt, unser Stadt-Land-Fluss-Festival wird umbenannt!

Stadt Land Fluss Campus Open Air FestivalJa, liebe Leser meines Blogs, ich war selber überrascht, als ich neulich die Homepage unseres Open Air Festivals besuchte. Auf der Suche nach dem Lineup landete ich auf derjenigen Seite, die im Foto abgebildet ist. Und siehe da, es heißt jetzt Stadt Land Stadt (siehe linke obere Ecke). Nun stellt sich dem Betrachter die Frage, wie so etwas zu Stande kommt. Nachdem die Regensburger Agentur (siehe Impressum der Seite) ja nur aus Profis besteht, kann fehlende Aufmerksamkeit und Dilettantismus ausgeschlossen werden.

Nach einigem Nachdenken bin ich mir sicher, die Lösung gefunden zu haben. Es ist ein Intelligenztest und ein Suchspiel. Irgendwann, kurz vor dem eigentlichen Termin wird es Weiterlesen

Stadt Land Fluss 2017 wann geht es endlich los (mit der Werbung)?

TH Deg, Technische Hochschule DeggendorfDer Beitrag letzte Woche war bewusst kurz gehalten und in gewisser Weise als Hilfeschrei zu verstehen. Warum Hilfeschrei? Weil schlicht und einfach die Sichtbarkeit des Festivals fehlt und es wäre richtig schade, wenn mangels Besucher der Erfolg nicht wiederholt werden könnte. Bis jetzt findet sich kein einziges Plakat auf dem Campus, kein einziges Bauzaun-Banner im Landkreis, nicht mal das komplette Line-Up ist auf der Facebook-Seite publiziert worden. Nur zum Vergleich, letztes Jahr war der letzte Headliner am 1. März bekannt (siehe Bild), dieses Jahr – fast einen Monat später – sind noch immer nicht alle für 2017 bekannt. Warum sollten Weiterlesen

It’s time to say bye bye…

Abschiedsgeschenk des Schwerpunktes Internationales Marketing-und VertriebsmanagementSie kennen sicher den traurigen Moment, wenn man sich von etwas verabschieden muss, was wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Genau heute erlebe ich wieder so einen Moment. Jetzt sind sie fast alle weg. Nein, keine Angst, so traurig, wie sich gerade angehört hat, bin ich nicht. Aber ich sitze in meinem Büro mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

O.k., jetzt komme ich endlich zum Punkt. Ich möchte mich beim letzten Durchgang meines Schwerpunktes ganz herzlich für das tolle gemeinsame Jahr bedanken. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander, ganz besonders bei der Abschlussveranstaltung im Otto. Seitdem weiß sich, wer die heimlichen Entertainer bei mir im Schwerpunkt waren und was unter einer Black Story zu verstehen ist. Der ganze Abend war sehr kurzweilig und ausgesprochen lustig. Aber was mir noch viel mehr Spaß gemacht hat, war die Zusammenarbeit, die vielen konstruktiven Diskussionen im Unterricht und selbstverständlich auch die herausragende Leistung bei den Projektarbeiten.

Wie immer habe ich letztes Jahr im Sommersemester anhand von zwei harmlosen Projekten die Leistungsfähigkeit der ganzen Truppe getestet. In Summe war ich begeistert, so begeistert, dass ich mir ein richtig schwieriges Thema für das Wintersemester herausgesucht habe (siehe Beitrag im Dezember). Ich kann mich noch recht gut an die kleine Feier erinnern, die wir zum Abschluss des Sommersemesters hatten. Irgendwann zu später Stunde kam die Frage: „Herr Zich, was für ein Projekt machen wir denn im Wintersemester?“ Meine Antwort war: „Sie waren so gut, dass ich mir etwas richtig Schwieriges an Land gezogen habe.“ Und dann habe ich dem harten restlichen Kern (die anderen waren schon zu Hause) etwas über b plus erzählt. Das große Lob gab es schon im Dezember, aber hier noch einmal: was Sie abgeliefert haben, war spitze und hat dem Ruf der TH Deggendorf einen anständigen Vorschub geleistet.

Darüber habe ich mich immer sehr gefreut, wenn mein Schwerpunkt-Fanclub in großer Zahl bei meinen Gigs im C2 oder im Café Holler erschienen ist. Meine Damen, ich werde sie vermissen. Darüber hinaus hatte ich zum allerersten Mal (einziger Termin, der in der Woche noch frei war) einen Termin zur Besprechung der Bachelorarbeit von 20:30 Uhr bis 21:15 Uhr im Café Holler. Auch eine spannende Erfahrung, die man sicher wiederholen kann.

Zum Schluss noch einmal auf den Punkt gebracht: ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrem restlichen Berufsleben, mögen alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Ich hatte sehr viel Spaß, ich hoffe Sie auch. Ich werde immer sehr gerne an die gemeinsame Zeit zurückdenken. Und nun zum lachenden Auge: in einer halben Stunde habe ich zum allerersten Mal eine Vorlesung mit der neuen Runde meines Schwerpunktes. Ich bin gespannt und freue mich schon auf das kommende Jahr. Stay tuned.

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