Auf ein Neues. Hurra, das Wintersemester 2017 beginnt.

Semesterbeginn Wintersemester 2017. Blick aus dem Fenster der technischen Hochschule Deggendorf

Heute ist der 1. Oktober 2017. Welch Überraschung. Aber immer wieder einer der wichtigsten Tage im Wintersemester, denn heute geht es wieder richtig los. Ich freue mich jetzt schon auf meine Marketing-Sessions, meine Vorlesungen im Master – hier habe ich wieder einiges umgebaut, um die Praxisnähe besser einzubauen – und selbstverständlich auf mein besonderes Highlight in diesem Semester, meinen Djing-Kurs. Endlich kann ich vielen begeisterten Studierenden die Kunst des Auflegens beibringen.

Nur noch ein kurzer Schwenk zum Schwerpunkt. Auch hier gibt es wieder einen äußerst spannenden Auftraggeber für unser semesterbegleitendes Praxisprojekt, die Passau Pirates. Während ich bis gestern Nachmittag mit Football noch nicht viel anfangen konnte, denn ich habe mich mit Sportart immer nur auf meinen Dienstreisen beschäftigt. Da ich keine Ahnung von den Regeln hatte, war es für mich immer ein ungerichtetes Weiterlesen

Vom Controller zu den CDJs – ein Vergleich zweier Produktwelten oder wer hört mehr auf den Kunden? Pioneer oder Native Instruments.

AWP-Kurs an der THDUm eines gleich vorweg zu nehmen, ich vermisse den Controller nicht. Ich habe ihm nicht mal eine Träne hinterher geweint. Warum? Ich hatte keine Lust mehr mit meinem riesengroßen Rucksack, dem Kopfhörer, vielen Kabeln, dem Computer, dem Laptop-Stand, etc. in der Gegend herumzulaufen. Jetzt nehme ich meine 3 USB Sticks und den Kopfhörer mit. Das wars. Da in allen Clubs, in denen ich in der letzten Zeit gespielt habe, das gleiche Equipment vorhanden ist (2000er CDJs und ein 900er Mischpult), ist das eine sehr bequeme Sache.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Technologiewechsels war die Abschaffung des mitleidigen Lächelns seitens der anderen DJs. Letztes Jahr um diese Zeit, als ich geistig mich immer mehr mit dem Wechsel beschäftigte, hieß es immer noch (ausgesprochen oder implizit kommuniziert): „ja der Herr Professor mit seinem Controller …“. Mensch, ist mir das auf die Nerven gegangen. Jetzt im Nachhinein kann Weiterlesen

Es geht wieder los. Ein neues #Semester, ein neues #Buch, 3 neue #Tracks.

Der Urlaub ist vorbei, genauso wie die vorlesungsfreie Zeit – wobei vorlesungsfreie Zeit nicht Ferien bedeutet, siehe meinen Artikel vor langer Zeit – und wieder einmal hätte der Tag 48 Stunden haben können, die Woche 14 Tage, dann hätte ich vielleicht auch alles auf die Reihe gebracht, was ich mir Anfang Juli vorgenommen habe:

  • meine ersten 3 Tracks finalisieren,
  • den finalen Korrekturlauf des Buches endlich über die Bühne bringen,
  • die Jahressteuererklärung fertigstellen und …
  • ein paar Projekte abschließen.

Die letzten beiden Punkte habe ich geschafft, die ersten 2 leider nicht. Der finale Korrekturlauf meines Buches frisst auch momentan so viel Zeit, dass ich mit meinen Tracks auch nicht viel weiterkomme. Wobei ich letztes Wochenende am Samstag richtig glücklich war, denn ich dachte ich hätte es geschafft. Pfeifendeckel, den 3. habe ich im Verlaufe des ganzen Samstags so vermurkst, dass er im Gegensatz zu den Vorversionen nicht besser, sondern deutlich schlechter geworden ist. Tja, wie bei jedem kreativen Prozess muss man manchmal 10 Schritte in die falsche Richtung laufen, sich dann hinsetzen und etwas ausruhen, zurück laufen und noch mal von vorne anfangen.

Aktuell bin ich dabei, meine Vorlesungen zu renovieren, einiges umzustellen und zu aktualisieren. Nebenher organisiere ich noch meinen nächsten Termine zum Auflegen, damit wir auf keinen Fall langweilig wird. Einen Termin gibt es schon einmal zu merken: am 16.11.2017 wieder im Café Holler, in altbekannter Besetzung mit Charnaux. In der nächsten Zeit werde ich die 2 letzten Hall of Fame-Arbeiten online stellen und ein paar Appetizer aus meinem Buch veröffentlichen. Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…

THD goes Djing…

AWP-Kurs an der THDWas hat eine technische Hochschule mit Djing gemeinsam? Zu allererst natürlich die Tatsache, dass wir eine der wenigen Hochschulen in ganz Deutschland sind, die elektronische Musikfestivals auf dem Campus stattfinden lassen. Genauso wie letztes Jahr gab es dieses Jahr wieder das Stadt-Land-Fluss-Festival. Dieses Jahr etwas größer, auf 2 Tage verteilt und mit einer zusätzlichen, richtig genialen Location, der Tiefgarage. Darüber hinaus? Ach ja, da war doch noch der Professor, der in seiner Freizeit unerlaubt in das Nachtleben junge Leute einbricht und an verschiedenen Orten auflegt. Noch was? Ja, ab dem Wintersemester gibt es einen ganz besonderen Kurs: Playing, Mixing, Dancing – THD goes DJing.

Mein langjähriger Lehrmeister Charnaux meinte nach der Bekanntgabe ganz süffisant: kaum kann er Auflegen, schon ist er der Meinung, dass er den Rest der Welt die Kunst des Auflegens elektronischer Musik beibringen muss. Tja, dass ist wohl der Marketer in mir. Tue Gutes und erzähle viel darüber. Gleichzeitig möchte ich mit einem kleinen Vorurteil aufräumen, dass Djing nur ein bisschen mit Scratchen zu tun hat und ansonsten aus dumm Grinsen und Mädels anmachen besteht. Hierzu hatte ich ein interessantes Erlebnis am Tag der offenen Tür. Um mein didaktisches Konzept zu testen und um der BWL endlich ein sexy Angebot zu verpassen, habe ich 3 Slots Djing am Nachmittag angeboten.

Im 2. Slot erschien eine Frau in meinem Alter – süffisant grinsend – und sagte, sie wolle sich das mal anschauen. Während sie das sagte, machte sie die typische Weiterlesen

Irgendwann muss es ja mal wieder losgehen…

Djing im SchimmerlosSo, seit gut 2 Wochen leide ich unter einer Krankheit, die jeden Schreiberling irgendwann erwischt, die Schreibblockade. Ich habe mir zwar vor 3 Wochen eine Liste gemacht, über was ich alles gerne schreiben würde. Dann habe ich mir ein aktuelles Thema herausgesucht und seither versuche ich mehr oder weniger den Einstieg auszubrüten. Hat nicht geklappt, obwohl der kommende DJing-Kurs im Wintersemester schon ein ungemein sexy Thema gewesen wäre.

Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass ich dafür gar keine Werbung machen brauche, denn er kommt zu Stande. 15 haben sich schon angemeldet und die Nachmeldefrist ist noch lange nicht um. 20 Teilnehmer sind sowieso die Höchstgrenze, ansonsten bekomme ich Probleme mit dem Equipment.

Zusätzlich habe ich bis gestern Abend noch Noten von meinen Lehrbeauftragten eingesammelt, selbst korrigiert und vieles von dem erledigt, was während des Semesters liegen blieb. Was lernen wir daraus? Warten ist manchmal doch gar nicht schlecht und vieles erledigt sich von selbst.

Was nun? Nachdem ich heute Nachmittag schneller als geplant mit einer Präsentation fertig geworden bin, habe ich jetzt endlich Zeit, den Faden wieder aufzugreifen, den ich vor vielen Wochen verloren habe. Deswegen knüpfe ich da an einen meiner größten persönlichen Erfolge der letzten 3 Monate an, mein erster Ausflug in die große weite Weiterlesen

So much to do so little time. #somuchtodosolittletime

Ich habe diese Woche mit einem kleinen Schrecken festgestellt, dass ich am 18.5.2017 zum letzten mal etwas gepostet habe. Dabei ist mir noch einmal aufgefallen, wie dicht gepackt die letzten Wochen waren und wie wenig Zeit dafür übrig geblieben ist, was ich eigentlich sehr gerne mache: die textlich-akustisch-visuelle Umweltverschmutzung mit meinem Blog. Jetzt werde ich aber die Sommerpause mit interessanten Sachen füllen:

  • Hall of Fame: freuen Sie sich auf spannende, hervorragende Bachelorarbeiten.
  • Marketing 4.0: zum dritten Mal wurde das Buch fertig. Zum dritten Mal? Ja, die letzte Zeile, der erste Korrekturlauf, der zweite Korrekturlauf. Momentan steckt es im Lektorat, also werde ich zum vierten Mal fertig werden.
  • Hochschule: hier gibt es im Wintersemester ein vollkommen neues Fach, mit dem ich Spannung, Spiel und Spaß ideal mit Musik verbinde.
  • DJing: ich hatte einige sehr spannende Gigs, da gibt es wieder einiges zu Hören und einiges zu Erzählen.

Stay tuned. Es gibt viel zu erzählen.

Heute Kinder, wird’s was geben…

Was passiert, wenn man einen Stein in einen ruhigen See wirft? Ja, es gibt Wellen. Eine Welle fällt auf, stilles Wasser nicht. So einfach ist Werbung. In der Werbung gilt daher ein ganz einfaches Prinzip: je mehr Wellen, desto besser. Eine solche Welle habe ich gestern auf kult.de gefunden. Dickes Dankeschön an Stina Walterbach für den Artikel.
Schimmerlos, Regensburg, Techno-Event mit Prof. Dr. Christian Zich.

Hier ist der Rest vom Artikel: http://www.kult.de/neu-in-regensburg/elektrovorlesung-im-schimmerlos/150/11/1520392/ Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…

Die grosse weite Welt ruft – wir fangen mal mit Regensburg an.

Gig im Schimmerlos in Regensburg

Am Freitag (05.05.2017) war ich richtig glücklich als ich eine Mail mit einem kurzen Text („Schau mal…“) und einem Facebook-Link von Markus (du bist ein Schatz) bekommen habe. Den Link angeklickt und …. Ja, sie war online. Der nächste Gig findet in Regensburg statt und zwar nicht irgendwo, sondern im Schimmerlos. Danke Ben, Danke Markus dafür.

Da musste ich wirklich einmal kurz durchschnaufen, denn es ist schon etwas anderes, ob man sich die Sache überlegt und darüber nachdenkt oder ob man sich mal richtig aus dem Fenster lehnt. Ich lehne mich mal aus dem Fenster. Ich trau mich und ich freue mich. Auf das Publikum, auf den Gig, auf die Musik.

Dieser Gig ist das Ergebnis von drei Jahren üben, üben und nochmal üben bis ich endlich soweit war, dass ich anständige Livesets zustande gebracht habe, bei denen die Übergänge passten. Ein paar Beispiele:

Das Hinkofer-Set: https://www.mixcloud.com/christianzich/hinkofer-live-set/
Bye Bye C2: https://www.mixcloud.com/christianzich/bye-bye-c2-4-days-7-djs-my-tribute-to-say-good-by-to-a-era/
Diverse Obstsalate: https://www.mixcloud.com/christianzich/obstsalat-2-semester-opening-october-2016/ und https://www.mixcloud.com/christianzich/obstsalat-fruit-salat-techno-live-set/

Gleichzeitig ist er auch das Ergebnis einer spannenden Reise durch die verschiedenen Spielarten der elektronischen Musik, die 1979 mit dem Album Reproduction von Human League begann und jetzt mit House und Deep House endete. Ich möchte mich auch Stefan Charnaux Birne danken, denn ohne seine Hartnäckigkeit wäre ich nicht wieder Hobby-DJ geworden. Er hat mir wieder die Auflegerei mit modernem Equipment beigebracht und macht mich immer wieder freundschaftlich auf die 1/32 aufmerksam (Insindergag). Ich werde wieder mein bestes geben. Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…

Stadt Land Fluss 2017 wann geht es endlich los (mit der Werbung)?

TH Deg, Technische Hochschule DeggendorfDer Beitrag letzte Woche war bewusst kurz gehalten und in gewisser Weise als Hilfeschrei zu verstehen. Warum Hilfeschrei? Weil schlicht und einfach die Sichtbarkeit des Festivals fehlt und es wäre richtig schade, wenn mangels Besucher der Erfolg nicht wiederholt werden könnte. Bis jetzt findet sich kein einziges Plakat auf dem Campus, kein einziges Bauzaun-Banner im Landkreis, nicht mal das komplette Line-Up ist auf der Facebook-Seite publiziert worden. Nur zum Vergleich, letztes Jahr war der letzte Headliner am 1. März bekannt (siehe Bild), dieses Jahr – fast einen Monat später – sind noch immer nicht alle für 2017 bekannt. Warum sollten Weiterlesen

Auf zu neuen Ufern – meine erste Runde im Café Hinkofer und noch andere spannende Sachen mehr.

DJing im Cafe Hinhofer, Viechtach
In den letzten paar Wochen habe ich meinen Blog schmählich vernachlässigt, denn es gab viel zu viele andere Sachen zu erledigen. Angefangen bei den unangenehmen Seiten des Professorendaseins (Klausuren und Studienarbeiten korrigieren) bis zur weitaus lästigeren Korrekturarbeit der eigenen geistigen Ergüsse. Ich finde es nach wie vor immer sehr anstrengend, das zu korrigieren, was man ein halbes Jahr vorher geschrieben hat. Daher habe ich mich konzentriert eine Woche zurückgezogen und die letzten 70 Seiten meines Buches in einem Rutsch überarbeitet. Wie ich schon vielen Leuten in den letzten paar Wochen erzählt habe, ist es wahnsinnig interessant, sich ein Konzept für ein Buch zu überlegen, weniger spannend das ganze zu Papier zu bringen und ausgesprochen lästig, dem ganzen Werk den letzten Feinschliff zu verpassen.

Da macht es deutlich mehr Spaß, die eigenen Tracks einem letzten Optimierungslauf zu unterziehen. Das war der wichtigste Lichtblick in den letzten paar Wochen, abgesehen von dem Hochgefühl, dass ich hatte, als ich die finale Version meines Buches per E-Mail zum Verlag geschickt habe. Ja, ich bin dran geblieben und beschäftige mich jetzt mit dem dritten Track. Der erste braucht noch etwas Dynamik im Mix (Stichwort Panning und Tiefenstaffelung), der zweite schreit nach Optimierung im Bassbereich (ich bin dabei, die Geheimnisse des Side Chaining auszuloten) und der dritte existiert erst zu einem Drittel.

Darüber hinaus habe ich mir wirklich Gedanken gemacht, wie ich die drei Stücke in einen Kontext bette und eine Story drumherum aufbaue. Mir ist also in der vorlesungsfreien Zeit nicht wirklich langweilig geworden.

Fast vergessen, ich hatte ein äußerst spannendes Meeting mit unserem Präsidenten und dem Leiter unserer Weiterbildung. Die technische Hochschule Deggendorf geht in die musikalische Weiterbildung. Upps? Ja, richtig gelesen; darauf freue ich mich wirklich sehr. Meine Planung ist, dass ich am Tag der offenen Tür zum ersten Mal mit dieser Grundidee an die Öffentlichkeit gehe. Neugierig? Zum Tag der offenen Tür kommen, überraschen lassen und begeistert sein.

Darüber hinaus hatte ich einen richtig tollen Auftritt im Café Hinkofer in Viechtach. Am Anfang war es im Gewölbe zwar schweinekalt, – ich habe noch nie in der Daunenjacke aufgelegt – aber das Publikum war richtig toll. Obwohl ich nur das WarmUp abgespielt habe, die Tanzfläche war relativ schnell voll. Hätte ich ein Mikrofon gehabt, ich hätte allen gesagt, dass ich sie liebe. Echt. Es hat einen Heidenspaß gemacht und ich habe mich wahnsinnig über die tollen Bewertungen meiner DJ-Kollegen gefreut. Würde ich gerne wiederholen. Als kleines Dankeschön und als Erinnerung gibt es hier die Aufzeichnung meines Live-Sets. Viel Spaß beim Anhören. Die nächste Runde steht schon wieder fest: 23. März im Café Holler.

Genug für heute, in den nächsten Tagen werde ich mehr in die Details hineingehen und sukzessive mehr veröffentlichen. Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…