Der Bademeister lädt mich ein, das find‘ ich richtig fein.

Polterabend mit Prof. Dr. C. ZichIm Verlaufe der letzten Jahre bin ich mehrmals in Facebook über die Veranstaltungsreihe „Polterabend“ gestolpert und vor fast einem Jahr hatte ich endlich mal die Gelegenheit, dabei zu sein. Die Location, das Tiefenrausch, ist wirklich ziemlich abgefahren und allein aufgrund dieser Tatsache war ich frech und habe den Veranstalter direkt gefragt, ob wir mal gemeinsam spielen. Nach einigen hin und her hat es jetzt endlich geklappt und ich freue mich auf den 2. November. Dann kann ich Weiterlesen

Claudia, das Café Holler, viele interessante Persönlichkeiten und ein Hobby DJ.

Gestern Abend um 22:00 Uhr war es soweit. In dem Kulturmagazin Capriccio wurde das Porträt des Café Holler gesendet. Der Beitrag ist wirklich toll. Kompliment an das Filmteam und die Redaktion. Angefangen bei der Darstellung der Betreiberin Claudia Holler. Genauso offen, genauso freundlich, genauso einladend wie im richtigen Leben wurde sie eingefangen. Man merkt wirklich, dass sie die gesamte Welt einfach umarmen könnte, jeden willkommen heißt und mit ihrem Café eine Plattform für vollkommen verschiedene Aktivitäten geschaffen hat.

Was natürlich auf keinen Fall fehlen darf und auch von dem Filmteam perfekt eingefangen wurde, war die Vorstellung der verschiedenen Persönlichkeiten, die im Holler unterwegs sind. Authentisch und ehrlich, dabei hoch emotional und begeistert. Mehr muss man gar nicht dazu sagen. Halt. Doch noch etwas.

Liebe Claudia, ich danke dir herzlich dafür, dass du mich gefragt hast, ob ich auch Weiterlesen

Jahresrückblick, Teil 3: Ziel erreicht, neues Fach in Sicht.

screenshot Ableton LiveAls ich vor 4 Jahren im Mai meinen ersten DJ-Auftritt nach über 2 Dekaden hatte, hätte ich mir nicht vorstellen können, was aus diesem Termin alles werden könnte. Auf der einen Seite ist ein DJ-Kurs an der THD entstanden, vor 2 Jahren gab es zusätzlich einen Versuchsballon zum Thema Musikproduktion. Der Kurs lief nicht schlecht, aber ich erkannte relativ schnell, dass 2 SWS viel zu unterdimensioniert sind, um diesen Themenbereich auch nur Einsteigern vernünftig beizubringen. Hinter diesem Kurs steckte natürlich auch ein eigenes, persönliches Ziel: ich wollte selber intensive in die Musikproduktion einsteigen. Damals erkannte ich, dass ich noch weit weg von einem eigenen Track war.

Am 1. Dezember diesen Jahres war es dann endlich soweit, nach insgesamt 3 Jahren Anlauf bekam ich von meinem „Nachhilfelehrer“ Felix Wustrak eine ungemein motivierende Antwort auf meine Frage „jetzt habe ich wieder einen Monat gebastelt, Weiterlesen

Drei Dinge, die Sie schon immer über die Melancholie wissen wollten.

Erstens: Sie ist eine Gemütsstimmung, die durch Schwermut, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägt wird.

Zweitens: die englische Übersetzung lautet Melancholia

Drittens: dies ist der Name meines ersten Tracks.

Ableton Live Arrangement-Ansicht Produktion des Titels #melancholiaWarum habe ich diesen Namen genommen? Nachdem ich die zentrale Akkordfolge geschrieben habe, hat sich diese sich mit dem entsprechenden Synthesizer eben ruhig, getragen und etwas traurig – eben melancholisch – angehört.

Dazu ist mir dann auch noch ein entsprechender Text eingefallen, der in Form eines Techno-Poems diese Stimmung in wenigen Sätzen beschreibt. Am Wochenende stelle ich dann diejenige Figur vor, um die es in diesem Techno-Poem geht, Auntie Techno, mit Ihr habe ich schon mal einen Tanztee gefeiert. Ich werde mich zusammen mit Auntie Techno kreativ austoben, d.h. der Track wird ein professorales (haha) Gesamtkunstwerk werden und bekommt irgendwann mal eine extra Landing-Page. Denn ich habe festgestellt, dass man diese Geschichten nicht mehr so ganz gut in meinem normalen Blog unterbringt.

Gestern Abend jedenfalls bin ich noch 2,5 Stunden gesessen und habe ein paar Hausaufgaben aus der Session mit Vincent und Charnaux erledigt und dann einen kurzen Schnipsel auf Soundcloud hochgeladen (siehe unten). Viel Spaß beim reinhören.

Wenn ich die Hausaufgaben Stück für Stück erledigt habe, lade ich noch ein paar andere Schnipsel, diesmal länger hoch. Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…

 

Was kaum einer wusste oder wie ich mir einen Wunschtraum erfüllte.

#melancholia Bild zum Techno-TrackGestern Abend um 19:11 Uhr hatte ich einen meiner erhebensten Momente in den letzten paar Jahren. Ableton spuckte genau um diese Uhrzeit die erste Rohversion meines allerersten Tracks mit dem Namen „Melancholia“ aus. Nach über einem dreiviertel Jahr Anlauf. Stop. Der Anlauf war 3 Jahre lang. Nochmal Stop. Genau genommen träume ich seit meinem 16. Lebensjahr davon, ein Stück Musik (Was auch immer.) zu produzieren.

Aber zurück zum Anstoß der ganzen Geschichte. Wie eifrige Leser meines Blogs sicher wissen, habe ich am 13.5.2013 meine alte Leidenschaft – das DJing – wieder aufleben lassen. Dies habe ich – auch das ist nichts Neues – meinem Lehrmeister Charnaux zu verdanken. Er war im dafür verantwortlich, dass ich jetzt die Übergänge und das Beatmatching beherrsche. Darüber hinaus verdanke ich ihm auch noch die Leidenschaft für eine Richtung der elektronischen Musik, die mir in der Vergangenheit gar nicht so gut gefallen hat, Techno. Ich war ganz überrascht, nachdem er mir ein paar Tracks vorgespielt hat, wie sehr sich doch diese Richtung im Verlaufe der Jahre geändert hat. Weiterlesen

Highlights 2015, der akademische Jahresrückblick: Teil 2 – AWP Chartbuster und Podcasts, Musikproduktion mit Ableton Live

Musikproduktion an der THDNun zu meinem zweiten Highlight im aktuellen Jahr. Nachdem ich mich im Fach Marketingpraxis noch auf vertrauten Terrain bewegte, habe ich letztes Jahr auf der Weihnachtsfeier zusammen mit einem Studenten, Herrn Vincent Schönborn, den Grundstein für ein ganz fachfremdes Experiment gelegt.

Während der Unterhaltung (über Software-Synthesizer und Drum-Racks; alles DJing-Abfallprodukte) fragte ich ihn ganz frech und direkt, ob er Lust hätte, mit mir zusammen ein AWP-Fach rund um das Thema Musikproduktion mit Ableton Live durchzuführen. Das Ja kam schnell und spontan und so standen wir beide Anfang des Wintersemesters vor 16 Studierenden, die 6 Wochen später einen fertigen Track präsentieren sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, überlegten wir uns folgende Struktur:

  • Session 1 – Warm Up und Grundlagen: Urheberrecht und Musik, ein paar Grundzüge der Musiktheorie, die Oberfläche und Struktur von Ableton Live
  • Session 2 – Arbeiten mit Audiofiles: Drum-Racks, Grid, Warpen von Audio Files, Audioeffekte. Ableton Live bietet herrliche Möglichkeiten, existierende Audiodateien zu verwenden und in eigenen Musikstücken einzubauen. In diesem 2. Termin vermittelten Herr Schönborn und ich den Teilnehmern den Umgang mit diesen Dateien.
  • Session 3 – Synthesizer Grundlagen: die kostenlose Testversion von Ableton Live bringt eine ganze Menge an tollen Synthesizern mit. Hier wurden die Grundlagen dreier wichtiger Synthesizer vermittelt: Sampler, Analog, Operator. Die Teilnehmer durften Flächenklänge und Basslines basteln. Komplex, aber macht Spaß.
  • Session 4 – Das große Ganze: Komponenten von Tracks und bewusstes absetzen vom Rest der Musiker, eigenen Stil finden, Grundlagen des Arrangements und des Abmischens.
  • Session 5 – THD-Hitparade (mit kurzer Präsentation der Tracks): jeder durfte einmal durchschnaufen und ganz stolz seine erste Produktion vorstellen.

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