Sorgenfrei-Mix, September 2018

Endlich habe ich ihn fertig. Es war ein toller Abend, ein tolles Publikum und gute Stimmung bis zum Ende. Und daher ist mir der verhagelte Übergang ausnahmsweise egal, dann sieht man wenigstens, dass ich wirklich gespielt habe. Viel Spaß beim Anhören.

By the way: Heute Abend nach der TED-Veranstaltung spiele ich so etwas ähnliches. Eher allgemeinverträglich und groovy bis cheesy. Stay tuned.

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Eine gelungene Premiere, eine tolle Party und lauter glückliche Jungstars.

Cafe Holler, abschlussfeier DJ KursLetzte Woche, am Donnerstag den 14.6.2018, war wieder Party angesagt. Wie auch schon im Wintersemester konnte ich den größten Teil des Kurses davon überzeugen, die ersten Gehversuche vor Publikum zu wagen. Diejenigen Teilnehmer, die am Abend aufgelegt haben, waren intensiv in den letzten Wochen am üben und auch zu Beginn des Abends ziemlich aufgeregt. Aber – für mich wirklich erstaunlich – die Tanzfläche war trotz der vollkommen unterschiedlichen Musikrichtungen ab 10:00 Uhr bis 3:00 Uhr in der Früh immer besetzt. Von 11:00 Uhr bis kurz vor 3:00 Uhr sogar richtig voll. Das Feedback der Gäste war hervorragend und die Performance meiner Teilnehmer ebenso.

Ich möchte diesen Beitrag nutzen, um kurz die ersten zwei Runden Revue passieren zu lassen. Dabei fange ich einfach mit der sinngemäßen Zusammenfassung des Kursinhaltes eines Teilnehmers an, der in meiner Gegenwart eine andere Studentin um 2:00 Uhr in der Früh mit den folgenden Worten von der Kursteilnahme überzeugte: man lernt wirklich was in diesem Kurs, vor allem dass sehr viel Können zum Djing dazugehört. Anschließend erläuterte ich der Studentin, welche Inhalte im Kurs den Studierenden beigebracht werden, worauf sie die Unterhaltung mit dem folgenden Satz abschloss: „wir sehen uns im Wintersemester am Montag im DJ Kurs“. Vielen lieben Dank an die beiden Studierenden, mehr kann man sich als Professor nicht wünschen.

Aber auch das Feedback aus der aller ersten Runde war wirklich sehr gut. Am besten Weiterlesen

Langeweile heute Abend?

DJ Kurs TH DeggendorfAlle Jahre – nein Semester – wieder, kommt nicht das Christkind. Obwohl, die fast schon arktischen Temperaturen – im Vergleich zu den letzten Wochen – lassen vielleicht schon weihnachtliche Gefühle aufkommen. Trotzdem schade, oder doch nicht?

Nein, es gibt etwas viel besseres, denn heute steht wieder die Abschlussfeier des DJ-Kurses auf dem Programm. Nach vielen Übungsstunden freuen sich meine Jungstars auf viel Publikum und viel Applaus!

Stay Tuned.

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Jahresrückblick 2017, Teil 2: Djing als wissenschaftliche Disziplin?

Abschluss des ersten DJ-Kurses an der technischen Hochschule Deggendorf im Café HollerAufmerksame Leser meines Blogs sind sicher im Verlauf der vergangenen 3 Monate über den einen oder anderen Beitrag (siehe Beitrag, Beitrag) zu meinem neuen Fach (Playing, Mixing, Dancing – THD goes DJing) gestolpert. Was sich auf den ersten Rutsch wie eine reine, unwissenschaftliche Spaß-Veranstaltung anhört, entpuppte sich für die meisten Teilnehmer für eine zwar sehr lustige, aber doch technisch anspruchsvolle und damit anstrengende Aufgabe. Warum? Ich hatte ein nettes Erlebnis beim Tag der offenen Tür im Juni diesen Jahres, das dies anschaulich erläutert.

Als Appetizer und Image-Optimierer für unseren – selbstverständlich nur für Außenstehende – langweiligen Fachbereich, bot ich in einem Raum einen kleinen, einstündigen DJ-Kurs an. Zu Beginn eines Slots kam eine Frau in meinem Alter in den Raum, grinste mich an und machte mit der Handfläche die typische Scratching-Bewegung zusammen mit dem belustigend-herablassenden Kommentar: „Hier sehe ich ja sowas in der Richtung“. Nach einem kurzen Adrenalinschub verpackte ich der guten Frau in 3 Minuten mal ganz kurz das Know-how, das jeder DJ beherrschen muss, um beim Publikum nicht durchzufallen. Anschließend bot ich ihr an, wir können doch jetzt etwas üben. Mit einer gewissen Befriedigung bemerkte ich den Schrecken in ihrem Gesicht und ihre anschließenden Worte „jetzt traue ich mich nicht mehr“ waren ein Genuss für mich.

Damit sind die wichtigsten Lehr- und Lerninhalte den Kurs schon abgesteckt: am Ende sollten die Damen und Herren das Beatmatching beherrschen, vernünftige Übergänge Weiterlesen

THD goes Djing…

AWP-Kurs an der THDWas hat eine technische Hochschule mit Djing gemeinsam? Zu allererst natürlich die Tatsache, dass wir eine der wenigen Hochschulen in ganz Deutschland sind, die elektronische Musikfestivals auf dem Campus stattfinden lassen. Genauso wie letztes Jahr gab es dieses Jahr wieder das Stadt-Land-Fluss-Festival. Dieses Jahr etwas größer, auf 2 Tage verteilt und mit einer zusätzlichen, richtig genialen Location, der Tiefgarage. Darüber hinaus? Ach ja, da war doch noch der Professor, der in seiner Freizeit unerlaubt in das Nachtleben junge Leute einbricht und an verschiedenen Orten auflegt. Noch was? Ja, ab dem Wintersemester gibt es einen ganz besonderen Kurs: Playing, Mixing, Dancing – THD goes DJing.

Mein langjähriger Lehrmeister Charnaux meinte nach der Bekanntgabe ganz süffisant: kaum kann er Auflegen, schon ist er der Meinung, dass er den Rest der Welt die Kunst des Auflegens elektronischer Musik beibringen muss. Tja, dass ist wohl der Marketer in mir. Tue Gutes und erzähle viel darüber. Gleichzeitig möchte ich mit einem kleinen Vorurteil aufräumen, dass Djing nur ein bisschen mit Scratchen zu tun hat und ansonsten aus dumm Grinsen und Mädels anmachen besteht. Hierzu hatte ich ein interessantes Erlebnis am Tag der offenen Tür. Um mein didaktisches Konzept zu testen und um der BWL endlich ein sexy Angebot zu verpassen, habe ich 3 Slots Djing am Nachmittag angeboten.

Im 2. Slot erschien eine Frau in meinem Alter – süffisant grinsend – und sagte, sie wolle sich das mal anschauen. Während sie das sagte, machte sie die typische Weiterlesen

Irgendwann muss es ja mal wieder losgehen…

Djing im SchimmerlosSo, seit gut 2 Wochen leide ich unter einer Krankheit, die jeden Schreiberling irgendwann erwischt, die Schreibblockade. Ich habe mir zwar vor 3 Wochen eine Liste gemacht, über was ich alles gerne schreiben würde. Dann habe ich mir ein aktuelles Thema herausgesucht und seither versuche ich mehr oder weniger den Einstieg auszubrüten. Hat nicht geklappt, obwohl der kommende DJing-Kurs im Wintersemester schon ein ungemein sexy Thema gewesen wäre.

Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass ich dafür gar keine Werbung machen brauche, denn er kommt zu Stande. 15 haben sich schon angemeldet und die Nachmeldefrist ist noch lange nicht um. 20 Teilnehmer sind sowieso die Höchstgrenze, ansonsten bekomme ich Probleme mit dem Equipment.

Zusätzlich habe ich bis gestern Abend noch Noten von meinen Lehrbeauftragten eingesammelt, selbst korrigiert und vieles von dem erledigt, was während des Semesters liegen blieb. Was lernen wir daraus? Warten ist manchmal doch gar nicht schlecht und vieles erledigt sich von selbst.

Was nun? Nachdem ich heute Nachmittag schneller als geplant mit einer Präsentation fertig geworden bin, habe ich jetzt endlich Zeit, den Faden wieder aufzugreifen, den ich vor vielen Wochen verloren habe. Deswegen knüpfe ich da an einen meiner größten persönlichen Erfolge der letzten 3 Monate an, mein erster Ausflug in die große weite Weiterlesen

Hello 2017. Das Buch ist auf dem Weg.

Room with a view; Blick aus dem FensterWas macht man über die Weihnachtsfeiertage und die freie Zeit zwischen den Jahren? Weihnachten feiern? Klar? Silvester? Auch. Den Schnee ausnutzen? Logisch, wenn wir schon mal Winter haben, dann raus und auf die Skier. Neue Sets vorbereiten? Ich liebe Rekordbox und meine XDJs. Musik produzieren? Ich arbeite gerade an meinem zweiten Track. O.k., der erste ist noch nicht fertig, aber das ganze Jahr liegt ja noch vor mir. Sonst noch was? Ja, ich freue mich auf Stadt, Land, Fluss. Ahhhh, one more thing: fast die Hälfte vom Buch korrigiert. Bingo. 2017 kann kommen. Ich freue mich auf dich!

 

Play only what you love and strictly go for it during every gig! Part 2.

logoDjingINTRO (125 bpm): Last week my first english post went online, here ist part 2. You remember, I wanted to share a few moments with you…

#1 It was during our University open door event, I was the main act –as a DJ- for the after party. For this I had prepared a very moderate, not too wild House set of old Chicago House and some contemporary tracks. I started to play, people started to dance, everything seemed ok. After a while my co-DJ teased me “Dare to speed up a bit?”, which I did playing Hinz & Ruhmhardt/Doch. The crowd liked it and so I tried a bit more, Alcatraz – Giv Me Luv (Nicole Moudaber Remix). Then Mattew Jay/Javes and this game continued throughout the night: I gave them my favourite music, they loved it and it was the perfect rave for a perfect night. Which I never would have guessed when the evening started.

#2 This happened at an event second to last weekend, where I was booked to play directly after the main act, who happened to be a quite popular German hip-hop DJ. Of course I had asked the promoter my standard question, being “Are you aware of the kind of music I play (completely non-commercial, that is)?”, to which he replied he was, having seen me at that above mentioned University event. Still I was mulling over what to play for more than a week, wanting to please the –rather senior- host without getting off my track too much. I even prepared alternative sets to be ready for everything. Then, driving to the location that night, I had an epiphany: Of course I would play “my” Techno. Maybe a bit risky, but when life gets boring – risk it. Taking over then from the hip-hop main act I joked to him how my music would empty the dance floor in a few minutes. I made my start with  Joseph Capriati’s The Gallery (Original Mix). I love this track, and – to my great joy – so did the audience, people rushed TO the dancefloor and we shared a marvelous 90 minutes. Afterwards the popular hip hopper came to me to compliment me for a great (hard) set that he would not have dared to play on such an event.

So you see, the message is quite clear: Concentrate on what you really love, if you say yes to everything, you get to places you never wanted to be!

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Play only what you love and strictly go for it during every gig! What managers could learn from DJs and vice versa. Part 1.

logoDjingLast week I read an interesting article about the habits of successful people. This article was full of bright and absolutely excellent recommendations, but to me one vital aspect was missing: You should only commit to those things you really love! Let me show you that managers and DJs have quite many things in common.

Steve Jobs said something similar his famous commencement speech: „You’ve got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking.“ What has that to do with DJing? Well, over the past two years I met many DJs, playing all kinds of music, just for making money with it. Very often they didn´t even have a special liking for their music, it was just business. Exactly like a lot countless managers who will do everything just for business, money and their career.

When I had picked up Djing again in 2013 after a long break of 25 years, my mentor DJ told me to play few commercial EDM for my very first gig – only 10% of the entire set. I complied, but hated it and decided for myself from then on to focus on House and Techno, the music I love. Unfortunately that dramatically reduced the locations in my area that would let me play, but in the end I found a club where I´m now a main act once a month. I´m very aware of how lucky I am to be a professor for marketing and sales at Deggendorf University in the first place, so don´t have to feed my family on my income as a DJ. But still this was the perfectly right decision for me, as the two moments I would like to share with you will prove. And it will show you how much Djing has indeed in common with managing, with regard to choosing the right career path. Stay tuned! Second part next week.

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Und noch ein Count-Down: Campus-Open-Air am 28.05.2015

Ich freue mich schon wieder auf die nächste Woche, denn – vorausgesetzt das Wetter spielt mit – dann heißt es wieder Lärm am Campus. Genauso wie zu Beginn des letzten Wintersemesters spiele ich mit Charnaux und Tommy Loco. Und jetzt noch alle Daumen drücken, damit das Wetter mitspielt.

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