Hey DJ, do you want to be famous in an overcrowded business? Part one

DJing and MarketingWhen you’re imagining your future career you are full of ideas, you want it all and now, and you see endless possibilities! Your aim is to stage as often as possible, maybe you’re planning events, and you are getting familiar with your DAW.

But, sooner or later, you will very likely come to the point you’re feeling stressed by too many activities, and unhappy with an output not fully satisfying. Still so much to do, so little time! Not to mention all those younger guys, competitors waiting for THEIR chance…

Going back to the 80’s, the entire music business was completely different: House Music was scarcely invented, and DJ’s and producers were creating a new market. Audience was fed up with Disco and craving a new dance music style. A dream situation! How very different today: when you go on soundcloud or mixcloud, DJs and their sets/tracks count by the thousands, many of them creating very similar sound. Just because they give no thoughts on how to differentiate their style from all the others!

Quite often these potential future stars are just helpless and feel it’s too difficult, they have no idea how to make themselves unique. This is a challenge that many a big company has faced thanks to globalization, and they have developed some very interesting ways out of it. Why not look at these aproaches and learn how to adapt them for DJing/producing Business?

Part two following, stay tuned!

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Hey structured DJ, where is your spirit?

DJing and MarketingThat’s the right time to say sorry. Last year I promised you to write a few articles about DJing and marketing. Unfortunately I was so busy during the last few months of 2015, especially with my new teaching project (music production with Ableton Live), that I didn’t have enough time for these articles.

Now the good News. The most important outcome of that subject is the structure behind DJing and music production. I developed a concept for my students to make their search for the right musical focus a bit easier. When discussing these concepts with the students, an interesting question arised: if you apply these methodologies, where is the spirit? My answer was really simple: if you don’t have the right spirit, you don’t need a methodology. If you have the right spirit, the right methodology helps you to reduce the amount of „trial-and-error-cycles“. Stay tuned.

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Highlights 2015, der akademische Jahresrückblick: Teil 2 – AWP Chartbuster und Podcasts, Musikproduktion mit Ableton Live

Musikproduktion an der THDNun zu meinem zweiten Highlight im aktuellen Jahr. Nachdem ich mich im Fach Marketingpraxis noch auf vertrauten Terrain bewegte, habe ich letztes Jahr auf der Weihnachtsfeier zusammen mit einem Studenten, Herrn Vincent Schönborn, den Grundstein für ein ganz fachfremdes Experiment gelegt.

Während der Unterhaltung (über Software-Synthesizer und Drum-Racks; alles DJing-Abfallprodukte) fragte ich ihn ganz frech und direkt, ob er Lust hätte, mit mir zusammen ein AWP-Fach rund um das Thema Musikproduktion mit Ableton Live durchzuführen. Das Ja kam schnell und spontan und so standen wir beide Anfang des Wintersemesters vor 16 Studierenden, die 6 Wochen später einen fertigen Track präsentieren sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, überlegten wir uns folgende Struktur:

  • Session 1 – Warm Up und Grundlagen: Urheberrecht und Musik, ein paar Grundzüge der Musiktheorie, die Oberfläche und Struktur von Ableton Live
  • Session 2 – Arbeiten mit Audiofiles: Drum-Racks, Grid, Warpen von Audio Files, Audioeffekte. Ableton Live bietet herrliche Möglichkeiten, existierende Audiodateien zu verwenden und in eigenen Musikstücken einzubauen. In diesem 2. Termin vermittelten Herr Schönborn und ich den Teilnehmern den Umgang mit diesen Dateien.
  • Session 3 – Synthesizer Grundlagen: die kostenlose Testversion von Ableton Live bringt eine ganze Menge an tollen Synthesizern mit. Hier wurden die Grundlagen dreier wichtiger Synthesizer vermittelt: Sampler, Analog, Operator. Die Teilnehmer durften Flächenklänge und Basslines basteln. Komplex, aber macht Spaß.
  • Session 4 – Das große Ganze: Komponenten von Tracks und bewusstes absetzen vom Rest der Musiker, eigenen Stil finden, Grundlagen des Arrangements und des Abmischens.
  • Session 5 – THD-Hitparade (mit kurzer Präsentation der Tracks): jeder durfte einmal durchschnaufen und ganz stolz seine erste Produktion vorstellen.

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Die studentische Weihnachtsfeier der TH Deggendorf

Jetzt ist es schon das dritte Mal, dass ich von Studierenden gefragt wurde, ob ich nicht bei der Aftershow auflegen könnte. Beim ersten Mal war ich überrascht, beim zweiten und dritten Mal auch. Ich habe mich immer sehr gefreut, denn was gibt es tolleres als gemeinsam zu feiern? Und ich feiere gerne mit den Studierenden, denn wenn ich etwas in den letzten 2,5 Jahren während meiner neu aufgelegten (!) DJ-Karriere gelernt habe, dann dies: Sage nie nein zu einer guten Fete. Die Deutschen sind, kulturell bedingt, zielstrebige und effizienzorientierte Arbeiter, aber für das Feiern sind andere Völker berühmt. Sind deswegen die „Anderen“ schlechter? Nein, nur wir sind manchmal zu steif. Ich finde die Kombination aus überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit, der ständigen Suche nach dem Optimum und dann wieder Party ganz gelungen.

Warum überrascht? Ich spiele eigentlich nicht die Musik für den allgemeinen Geschmack, sondern am liebsten Techno, House und Deep House, nicht das EDM-Gewummse. Daher ist die Weihnachtsfeier immer eine große Herausforderung für mich. Ich darf eine Auswahl an Tracks finden, die möglichst vielen gefällt, aber trotzdem von mir gespielt wird. Anstrengend, aber macht wirklich Spass. Ich denke, ich habe wieder eine gute Auswahl zusammengestellt. Liebe Studierende, ich freue mich auf die Aftershow. Bis gleich.

 

7 Tage, 7 Lieder und 7 Nominierungen: Alien Sex Fiend

Auf geht es in die 6. und vorletzte Runde. Heute gibt es wieder eine kleine Überraschung. 1984, ich begann gerade zu studieren, stolperte ich mit der Hilfe eines Bekannten über die folgende Gruppe: Alien Sex Fiend und ihr 2. Album Acid Bath. Der Sound war eine verquere Mixtur aus elektronischer Musik (siehe vorgestern) und Punk (siehe folgender Eintrag), kombiniert mit Geräuschen und Vokals, die ganz entfernt an Gesang erinnern könnten – mit viel Fantasie. Ich habe mir damals die Platte gekauft und ununterbrochen gehört. Ich fand auf der einen Seite den experimentellen Charakter der Musik richtig toll fand, auf der anderen Seite die Kombination mit elektronischer Musik. Die folgenden Werke der Gruppe wurden immer kreativer oder schräger, je nach Interpretation, so dass mir immer weniger Songs gefielen. Einzige Ausnahme war der Soundtrack zu einem Computerspiel, Inferno. Aber hier mein Favorit vom oben genannten 2. Album: E.S.T.

By the way: Sie gefällt mir immer noch. Ich habe gerade auf Wikipedia gelesen, dass viele andere Stars (Robert DeNiro, Tim Burton, Iggy Pop, etc.) Fans dieser Gruppe sind. Da bin ich in gar nicht in so schlechter Gesellschaft. Könnte schlimmer kommen.

7 Tage, 7 Lieder und 7 Nominierungen – jetzt mache ich ausnahmsweise auch mal bei einer facebook-challenge mit

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Facebook-Freund auf die Idee kommt, mich für eine Facebook-Challenge zu nominieren. In diesem Falle war die Aufforderung aber so nett, dass ich nicht Nein sagen konnte (Danke Herr Bauer). Interessant ist, dass ich sowieso vorhatte, etwas mehr über meine Lieblingssongs zu posten und deswegen fange ich heute mit einem relativ alten Kandidaten an, über den ich zum moderneren Techno gekommen bin:

Adam Beyer & Joseph Capriati – Congenial Endeavor

Kurz zur Geschichte hinter diesem Track. Mit meinem DJ-Lehrmeister (Obi Wan Dent) habe ich mich vor zwei Jahren über Techno unterhalten und mich gewundert, warum er diese Richtung der elektronischen Musik so gut fand. Ich kannte nur die alten Recken, wie zum Beispiel Westbam und Marusha. Die wollte ich aber beim besten willen nicht mehr hören, geschweige denn auflegen. Sie gefielen mir schon nicht zum Zeitpunkt ihrer Erstveröffentlichung und es hat sich daran seither nichts mehr geändert. Er hat mir aber trotzdem ein paar Tracks zum hören mitgegeben, darunter war der oben genannte. Ich fand den sofort toll und finde ihn immer noch toll. Danke Stefan für den Einstieg in den modernen Techno.

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Refresh the iTunes library – a simple powershell script.

What is the most annoying iTunes feature? ITunes doesn’t refresh automatically the ID tags of the audio files. In might not be interesting for the average user, because if you using just one MacBook/PC and iTunes only, you usually change all the ID tags within one program. But I work with iTunes, mixed in key, and TRAKTOR, my DJing software. TRAKTOR and „mixed in key“ update and change the ID tags of the files but you don’t see the changes immediately in iTunes. Yes, it is an annoying feature or another interpretation is: it is annoying, how the Apple programmers handle that issue, they do nothing. When you’re searching the Internet you will find a few scripts for the MacBook to update the ID tags. Very helpful, because you don’t have to buy shareware or other programs. But what about the PC? Yesterday – when feeding Google with the two keywords powershell and iTunes – I found two interesting pages:

  • Page 1: http://www.thomasmaurer.ch/projects/powershell-itunes/
  • Page 2: http://samsoft.org.uk/iTunes/scripts.asp
  • Page 3: http://learn-powershell.net/2013/12/19/exploring-itunes-using-powershell-part-1/

Today I spend one hour writing a powershell script and here is the solution for all PC users:

powershell script for refreshing itunes playlists

The script plays every song of the current playlist for five seconds, that’s the only trick. Have fun with it and don’t buy shareware.

Stay tuned.

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Paris und danach…

Ich habe mich wirklich auf den heutigen Abend gefreut, lange vorbereitet, aber dann sind am Freitag viele Menschen in Paris gestorben und daher stellte sich mir gestern die berechtigte Frage, ob man feiern soll, wenn andere um ihre Liebsten trauern.

Am Freitag verübte der IS einen feigen und grausamen Anschlag auf die ganze westliche Welt – auf jeden, der Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Humanität liebt. Der Anschlag war wirklich schrecklich und ich bin immer noch fassungslos, wie Menschen einander so etwas antun können. Daher nochmal die Frage: Sollen wir feiern oder absagen? Bei der Beantwortung dieser Frage bin ich gestern bin ich auf ein Statement von Madonna gestossen, das mir aus der Seele spricht:

„It’s been really hard actually to get through the show, because in many ways, I feel torn. Like, why am I up here dancing and having fun when people are crying over the loss of their loved ones? However, that is exactly what these people want us to do. They want to shut us up. They want to silence us. And we won’t let them“

Don’t let the IS people get what they want.

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