Hoch lebe die Freiheit vor der Theorie! Der neue, praxisorientierte Ansatz in meiner Marketingvorlesung an der THD

In diesem Beitrag möchte ich ein neues Vorlesungsformat vorstellen. Ich hatte nichts anderes vor, als die eierlegende fachliche Wollmilchsau mit viel Spaß zu entwickeln. Es sollte Marketing-Know-how, SEO-Wissen und dem professionellen Umgang mit sozialen Netzwerken vereinen. Ob mir das gelungen ist? Mehr dazu im Beitrag.

Der Grundgedanke:

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass ich experimentierfreudig bin. Während des Shutdowns im Sommersemester habe ich angefangen, mein Personal-Branding-Konzept in Form von Wahlfächern an der Hochschule weiterzuentwickeln. Die Studierenden sollten lernen, sich authentisch und glaubwürdig zu vermarkten. Nicht nur theoretisch, sondern ganz praxisnah. Zusätzlich sollten sich die Studierenden in Lernschleifen langsam und gecoached durch mich nicht nur konzeptionell verbessern sondern dies auch in der Praxis umsetzen. Mir war von Anfang an klar, dass der Kern des ganzen Faches ein WordPress-Blog sein wird, der von einem Team betrieben wird. Die Studierenden sollten vollkommen frei in der Wahl ihrer thematischen Schwerpunkte sein, sodass der Spaß bei der ganzen Sache nicht zu kurz kommt.

Die konkreten Lerninhalte

Im Rahmen dieser ganzen Überlegungen ist ein Format entstanden, welches die folgenden Lernziele abdeckt:

  1. Grundlegendes Marketing Know-how zum Thema Blogging. Nachdem viele Unternehmen Möglichkeiten suchen, sich selber über eine statische Webseite hinaus optimal darzustellen, ist dies für die Studierenden eine Investition für ihre eigene berufliche Zukunft. Außerdem können Sie nachweisen, dass sie wirklich praktisches Know-how gesammelt haben und nicht nur in der Theorie etwas über Blogging gehört haben. Selbstverständlich lag es nahe, den heimlichen weltweiten Standard – WordPress – als Basis für die Aktivitäten heranzuziehen. Vor allem, weil es sehr viele interessante, kostenlose Plugins zur Optimierung eines Blogs gibt.
  2. Grundlegendes SEO-Know-how. Es ist deutlich einfacher, anhand konkreter Blog-Posts und mithilfe des hervorragenden Plugins MathRank den Studierenden die Tricks und Kniffe der SEO-Optimierung beizubringen, anstatt in einer Vorlesungseinheit lange über dieses Thema zu schwadronieren.
  3. Professioneller Einsatz von sozialen Netzwerken. Die meisten Studierenden haben Social-Media-Accounts, aber die wenigsten haben sich Gedanken darüber gemacht, wie man diese professionell einsetzt. Gerade WordPress ist hervorragend geeignet, um gewissermaßen als effiziente Spinne im eigenen Kommunikationsnetz zu agieren. Auch hier gibt es einige Plugins (teilweise kostenlos, teilweise 30 Tage Testzeitraum), mit denen die sozialen Netzwerke mit dem eigenen Blog automatisiert verbunden werden können, um die eigenen Botschaften effizient in vielen verschiedenen Kanälen zu verteilen. Auch dies ist eine Form von Marketing-Know-how, die jeder Studierende in seiner beruflichen Zukunft auf die eine oder andere Art und Weise brauchen kann.
  4. Durch die Teamarbeit lernen die Studierenden, sich abzustimmen, einen Kommunikationsplan zu entwickeln und damit professionell zu agieren.

Die Ergebnisse:

Ich war wirklich rundherum begeistert von den Ergebnissen. Die Studierenden stürzten sich mit einer Begeisterung und einem Elan in die Arbeit und produzierten wirklich interessanten und tollen Content. Hier ein paar Zeilen zu den einzelnen Teams und deren Aktivitäten:

Die Ergebnisse sind wirklich sehenswert und ich möchte Sie hiermit einladen, die Seiten zu besuchen, kräftig zu liken und motivierend zu kommentieren.

Stay tuned, viel Spaß beim Lesen.

Mehr zu diesem Thema…

Was ist die wichtigste Frage, die Sie sich vor dem Beginn eines jeden Projektes stellen sollten?

O. k., ich spanne sie etwas auf die Folter und beginne mit dem typischen Silvester-Effekt. Irgendwo zwischen den Resten der Weihnachtsgans und dem Ende der Silvesterfete machen sich viele Menschen Gedanken darüber, was denn nächstes Jahr alles anders werden soll. Und je länger man darüber nachdenkt, desto konkreter werden die Vorsätze für das nächste Jahr.

Viel zu oft hat sich dann bis Ende Januar alles in Luft aufgelöst und man erinnert sich nur sehr ungern an das, was man verändern wollte. Kommt Ihnen eventuell diese Situation bekannt vor? Wenn nicht, können Sie sich glücklich schätzen. Denn dann haben sie entweder keine Vorsätze oder sie gehören zu den wenigen, die konsequent das umsetzen, was sie sich vornehmen. Ich möchte das Thema Implementierung einer Personenmarke in Form von verschiedenen Artikeln und kleinen Videos in der nächsten Zeit auf meinem Blog und meinem YouTube-Kanal aufgreifen. Dabei möchte ich auch die eine oder andere Lösungsmöglichkeit aufzeigen, wie man systematisch das ganze Thema Umsetzung anpackt.

Beginnen möchte ich mit der Beantwortung der eingangs gestellten Frage, viel Spaß beim Ansehen des Videos.

Stay tuned.

Mehr zu diesem Thema…

Wie implementiert und verbessert man eine Personenmarke?

Während meiner Zeit bei Siemens habe ich viel über Konzepte und ihre Umsetzung gelernt. In viel zu vielen Fällen haben meine Kollegen zu viel Zeit damit verbracht, ein spannendes und mehr oder weniger perfektes Konzept zu entwickeln. Aber sie haben meistens die Umsetzung und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess vergessen. Unter Berücksichtigung dieser Situationen habe ich einen einfachen, aber effektiven kontinuierlichen Verbesserungsprozess für das Personal Branding entwickelt. Im Video finden Sie den kurzen Überblick. Viel Spaß beim Ansehen.

Mehr zu diesem Thema…

Warum ist die Vermarktung der eigenen Persönlichkeit eine wichtige Ergänzung zur eigenen Leistung?

Im zweiten Teil der Annäherung an die Natur einer Personenmarke habe ich mich in aller Kürze mit dem Thema Leistungsfähigkeit und Ergebnisorientierung beschäftigt. Im dritten und letzten Teil steht die Persönlichkeit im Vordergrund. Sie ist der Kern der Markenidentität einer Personenmarke, analog zur Markenidentität bei Produktmarken. Hier geht es vor allem darum, ein authentisches und glaubwürdiges Bild auf Basis des eigenen psychologischen Profils zu kommunizieren. Die Hightlights gibt es im Video. Viel Spaß beim Ansehen.

Mehr zu diesem Thema…

Warum spielt die persönliche Leistungsfähigkeit eine so große Rolle bei der Entwicklung einer Personenmarke?

Wer etwas in meinem Blog gestöbert hat, der wird relativ schnell feststellen, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen Personal-Branding-Experten nicht die Persönlichkeit in den Vordergrund stelle, sondern die Leistung einer Person. Warum? Wenn du ein netter Kerl bist, aber deine Leistung vergleichbar ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man trotzdem den günstigeren Kandidaten nimmt.

Wenn du dagegen ein netter Kerl bist und deine Leistung einzigartig und wettbewerbsfähig ist, dann akzeptiert ein Kunde auch einen höheren Preis. Allerdings ist der Aufbau einer einzigartigen Leistung mit viel Aufwand verbunden, ganz im Gegensatz zu dem bisschen KlinKling rund um die Präsentation der eigenen Person. Mehr darüber im Video.

Mehr zu diesem Thema…

Was sind die Bausteine für eine erfolgreiche Personenmarke?

In 3 Teilen möchte ich mich an die Beantwortung dieser Fragestellung langsam herantasten. In diesem ersten Teil geht es vor allem um die konkrete Definition der Einzigartigkeit.

Wie diese Definition aussieht? Viel Spaß beim Ansehen meines Videos.

Mehr zu diesem Thema…

4 Gründe, warum Sie sich um Ihre eigene (Personen-)Marke kümmern sollten.

Dieser Beitrag bildet den Auftakt meiner Personal Branding in (less) than 5 Minutes Serie. Da gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen, viel Spaß beim Ansehen der ersten Folgen.

Mehr zu diesem Thema…

3,2,1…los! Nächste Woche startet endlich Personal Branding in (less) than five Minutes.

Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Aufgaben einfach so hochpoppen, an die man gar nicht gedacht hat. Heute habe ich (viel zu lange) mit meinem schmählich vernachlässigten YouTube-Kanal gekämpft, denn auf diesem sollen ja die ganzen Videos erscheinen. Dann noch die Zweisprachigkeit meines Blogs eingerichtet, usw. und so fort. Machen wir es heute etwas kürzer, was erwartet Sie nächste Woche?

Ich möchte mit einem kurzen Video einsteigen, indem ich Ihnen 4 Gründe präsentiere, warum sich jeder Mensch mit Personal Branding befassen sollte. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer kleinen Reihe von Intro-Beiträgen, in denen ich kurz und knapp meine Philosophie (Einzigartigkeit = Leistung + Person, siehe letzter Beitrag.) zusammenfasse. Anschließend stelle ich mein Konzept vor, getrennt nach konzeptionelle Entwicklung und der Umsetzung.

Dies gibt dann die erste von insgesamt 4 Playlists auf YouTube. Nach diesen Intro-Videos möchte ich gleich mit ein paar kleinen Beiträgen in die Umsetzung (zweite Playlist) einsteigen und ein paar Methoden zum Personal Branding (dritte Playlist) vorstellen. Nach dieser ersten Runde geht es dann mit den Beiträgen zum Konzept los.

Mehr wird heute nicht verraten, schönes Wochenende. Bis nächste Woche.

Mehr zu diesem Thema…

Personal Branding in less than 5 Minutes ist im Anflug.

Endlich ist es soweit. Mein Konzept „Personal Branding in (less) than 5 Minutes“ kann an den Start gehen. Seit der ersten Ankündigung am 24. Juni diesen Jahres habe ich intensiv an meinem Personal-Branding-Konzept gebastelt. Nächste Woche ist dann endlich soweit, die ersten Kurzvideos können an den Start gehen. Ich habe mir in diesem Sommerloch einige Ansätze zum Thema Personal Branding genauer angesehen und dabei einige Überzeugungen entdeckt, die ich persönlich nicht teile.

  • Für mich steht nach wie vor die Leistung bzw. das Angebot einer Person im Mittelpunkt einer Personenmarke. Die Aussage, dass nur die Persönlichkeit zählt, ist für mich etwas zu kurz gegriffen. Anders formuliert: wer nichts kann, aber ein netter Kerl ist, der wird langfristig auch als Personenmarke nicht überleben.

… auf der nächsten Seite geht es weiter…

Personal Branding zwischen netter Idee und der (anstrengenden) Umsetzung.

Im Mittelpunkt dieses Beitrages steht ein Pilotprojekt zur langfristigen und hocheffizienten Umsetzung einer Personenmarke. Denn die Kunst besteht nicht darin, sie zu entwickeln, sondern sie langfristig am Leben zu erhalten.

Der letzte Beitrag liegt schon wieder 3 Wochen zurück. Wer meinen Blog in der Zwischenzeit besucht hat, wird festgestellt haben, dass ich ein paar homöopathische Änderungen am Design des Blogs vorgenommen habe und die Seitenstruktur an meine zukünftigen inhaltlichen Schwerpunkte angepasst habe. Dies war zwar kein Kleinkram, aber in einer überschaubaren Zeit erledigt.

Meine Prioritäten lagen jedoch in den letzten 3 Wochen auf dem Launch meines zweiten Blogs www.error262.com. Auf dieser Plattform möchte ich in der Zukunft die Themen Djing, Musik und Kunst unterbringen. Die Trennung ist meiner Meinung nach notwendig geworden, denn irgendwo passen die beiden Aspekte meiner Person nicht mehr ganz unter ein kommunikatives Dach: auf der einen Seite Marketing 4.0 und Personal Branding, auf der anderen Seite die eben genannten 3 Themen. Dies beißt sich.

Die Bausteine einer erfolgreichen Umsetzung einer Personenmarke

Ursprünglich dachte ich, dass ich die ganzen Aufgaben mal schnell in einer Woche über die Bühne bringen könnte: Design, Struktur, Kommunikationsplan, Inhalte, Zweisprachigkeit (deutsch/englisch), Automatisierung der Posts, etc. Weit gefehlt, aus der einen Woche sind insgesamt 3 Wochen geworden. Warum mache ich so etwas? Ich bin der Meinung, dass man alles, was man erzählt, auch selber beherrschen muss. Vor allem effizient.