VHB-Kurs, siebtes Update: über die Schönheit von Sonnenuntergängen.

Blick aus dem Fenster der TH Deggendorf VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeWas für ein schöner Sonnenuntergang nach einem trüben Wintertag. Eigentlich wollte ich heute Nachmittag nach Greising zum Langlaufen gehen, um ein paar neue Skier auszuprobieren. Leider hat dies aber nicht geklappt. Die E-Mail gestern Abend an das Sportgeschäft war anscheinend doch etwas zu spät. Schade. Dafür hatte ich aber die Möglichkeit, während der Überarbeitung dreier Videos aus dem VHB-Kurs, die jetzt zum Übersetzen geschickt werden, diesen herrlichen Sonnenuntergang zu beobachten. Wieder ist eine Woche vorbei und wieder frage ich mich, wo eigentlich die letzten 5 Tage geblieben sind.

Aber diese Woche habe ich wieder viele Meilensteine erreicht. Gestern ein sehr langes Telefonat mit meiner Kollegin, Professor Dr. Rafaela Kraus, geführt und im Detail den roten Faden, die Struktur und die inhaltliche Verteilung der Themen besprochen. Heute ein tolles Gespräch mit einer studentischen Hilfskraft zum Thema Vermarktung des Kurses geführt. Von meiner Projektleiterin neuen Input für das Kapitel Skills bekommen. Das Kapitel Markenführung korrigiert, finalisiert und an unser Videoteam geschickt und von weiteren studentischen Hilfskräften viel Material bekommen. Machen wir’s kurz, eine tolle Woche, wobei ich allerdings den Sonnenuntergang lieber in Greising nach einer anstrengenden Runde mit den Langlaufskiern genossen hätte. Den gönne ich mir morgen. Bis nächste Woche. Stay tuned.

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VHB-Kurs, Sechstes Update: Ja, ich sehe das Licht am Ende des Tunnels!

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeSo kurz vor dem Wochenende gibt es einen kurzen, aber knappen Statusbericht aus den tiefsten Tiefen des VHB-Kurses. Zu Beginn eine ungemein erfreuliche Nachricht, heute Nachmittag findet der letzte Videotermin statt. Ich freue mich schon auf die Interviews mit Frau Christine Schäfer, b+ Marketing, dem Vertriebsleiter der Firma b+ Herrn Alexander Noack und dem Leiter der b+ Automotive GmbH, Herrn Josef Behammer. Neben dem ganzen Djing-Thema wird dies der zweite, tragende Case des ganzen Kurses werden, denn von Marketing habe ich etwas Ahnung und daher kann ich hervorragend das ganze Konzept auf diesen Funktionalbereich übertragen.

Diese Woche gab es außerdem ein Meeting mit dem Produktionsteam, aus dem ich mit einem kleinen Schreck hinausging. Die anwesenden Damen und Herren skizzierten einmal ganz kurz, welche Anforderungen im Rahmen der Realisierung des Open-VHB-Kurses bzw. des klassischen VHB-Kurses auf mich zukommen. Am Ende stand dann die Bitte im Raum: Herr Zich könnten Sie uns bitte bis Montag nächster Woche eine 80 % Version des ersten Kapitels liefern? Ups, das Wochenende wird wohl teilweise wieder flöten gehen. Trotzdem hört es sich schlimmer an, als es wirklich ist. Momentan bin ich zwar intensiv am produzieren, aber die Arbeit geht flott von der Hand. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit der VHB (dickes Dankeschön an Frau Suchi und Frau Pieper) und mit unseren guten Video-Geistern aus dem Weiterbildungsreferat ein Traum. Alles funktioniert, man kann sich auch mal schnell telefonisch auf dem kurzen Dienstwege abstimmen. Halt beinahe vergessen, meine Kollegin Professor Dr. Rafaela Kraus von der Universität der Bundeswehr steht trotz ihrer anstrengenden Aufgabe als Vizepräsidentin auch immer zur Verfügung.

Um die Vorfreude etwas zu steigern, gestern Abend habe ich die 1000., finale Version der Gliederung erstellt, korrigiert im Nachgang des Meetings mit dem Produktionsteam. Was sind die Themen? Here we are…

I. Course Overview and Introduction
II. Brand and Branding, the Fundamentals of Personal Branding
III. The recruiting process
IV. Personality
V. Skills – The Core Elements of a Personal Brand
VI. Define your own Personal Brand Design.
VII. Integrated marketing communication, choosing the right Communication Channels

Diese 7 an verschiedenen großen Themengebiete decken, im Gegensatz zu den vielen nicht wissenschaftlichen, sehr praktischen Ansätzen, vertieft und wissenschaftlich angehaucht, alle Elemente einer Personenmarke ab. Angefangen von einer sukzessiven Adaption der bekanntesten Markenführungsansätze auf das Thema Personal Branding, über ein Self-Assessment der eigenen Persönlichkeit und der kritischen Betrachtung der eigenen Skills, gekrönt von einer Leitlinie in Form eines Personal Brand Designs (gewissermaßen das Analogon zum Corporate Design). Abgerundet wird die ganze Thematik durch die Betrachtung derjenigen Kommunikationskanäle, die im Sinne eines integrierten Marketings genutzt werden können. Mehr wird nicht verraten, jetzt ist Schluss. Schönes Wochenende. Stay tuned.

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Long time no see. Aber ich bin immer noch da! Trotz VHB-Kurs.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeLetzte Woche habe ich festgestellt, dass seit dem 29.11.2018 kein Beitrag mehr auf meinem Blog veröffentlicht wurde. Nein, die Gerüchteküche hat Unrecht, wenn sie behauptet, dass ich meinen Blog aufgegeben hätte. Es gibt immer noch so viele spannende Sachen, so einfach wird mich die Öffentlichkeit als audiovisueller Umweltverschmutzer nicht los. Warum gab es eine so lange Funkstille?

Hauptgrund war der VHB-Kurs. Ja, seit Anfang Dezember hat er versucht, mich aufzufressen. Er hätte es auch fast geschafft, denn im Dezember standen die meisten Interviews und Drehtermine auf dem Plan und irgendwie war ich nur noch unterwegs und stand sowohl hinter wie auch vor der Kamera.

Power Concerts, die Freude der italienischen Oper und die Weihnachtsfeier

Kurz der Reihe nach: am 4. Dezember war ich in Burglengenfeld und hatte ein richtig nettes Interview mit Herrn Theisinger, Chef der Firma Power Concerts. Am Nachmittag mit den beiden Betreibern eines kleinen Clubs in Regensburg (Freunde der italienischen Oper). Auch dieses Interview war kurzweilig und ziemlich spannend. Am Nachmittag entschloss ich mich ganz spontan (nach einer Anregung von Herrn Schülke), am Abend bei der studentischen Weihnachtsfeier eine Stunde aufzulegen. Zu meiner ganz großen Überraschung war die Tanzfläche so schnell wie noch nie komplett Weiterlesen

VHB-Kurs, viertes Update: das Interview mit KIKA: „you have to deliver a message!“

KIKA DJLetzte Woche war mal wieder eine anstrengende Woche; Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag Vorlesungen bis zum Anschlag, Donnerstag konzeptionelle Arbeit am VHB-Kurs und am Samstag aber das Highlight der Woche, das Interview mit KIKA. Wer verbirgt sich hinter den 4 Buchstaben? Eine ausgesprochen nette, interessante und kreative Persönlichkeit. KIKA wurde in Venezuela, Caracas geboren, wuchs dort auf und lernte dort das Djing. Über einen kleinen Umweg nach Miami gelangte sie dann nach Madrid und legt dort als Resident in einem Club auf. Einer meiner Teammitglieder, einer der Organisatoren der TEDx-Veranstaltung vom Freitag letzter Woche, kam auf die Idee, sie zu fragen, ob sie Lust hätte ein Interview mit mir zu führen. Sie sagte spontan ja und so saßen wir am Samstag um 11:30 Uhr bei uns im Weiterlesen

Morgen bekommt die technische Hochschule Deggendorf einen Globalisierungsorden.

TEDx@DITDer 9. November ist für einige Studierende eine Kombination aus Entspannung (endlich vorbei), Peak-Stress-Level und hoffentlich aus einer Riesenportion Stolz auf die geleistete Arbeit der letzten paar Monate. Um was geht es? Ähnlich wie vor 2 Jahren fand sich bereits letztes Jahr ein Studententeam zusammen, mit dem Ziel, einen TEDx-Event auf die Beine zu stellen: „Shaping the Future„. Ich finde den Grundgedanken ganz besonders toll, denn man kann viel über Globalisierung und internationale Ausrichtung der Hochschule schwadronieren, gemessen wird die echte Internationalisierung an ganz konkreten Taten. Und diese Event wird unserer Weiterlesen

VHB Kurs, drittes Update: das Licht am Ende des Tunnels.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeWieder mal ist eine anstrengende Woche vorbei, aber jetzt gönne ich mir noch ein kurzes Update zum aktuellen Stand meines VHB Kurses, bevor dann heute Abend Feiern im Tiefenrausch in Straubing angesagt ist. Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet habe, steht die grundlegende Konzeption. Zusätzlich habe ich mir den gestrigen Tag mit der Ausformulierung der Interviewleitlinien verschönt.

Ich werde den ganzen Kurs im Sinne eines Karriere-Lebenszyklus aufbauen, bestehend aus 4 verschiedenen Phasen. Diese wären:

  1. Phase: „sleeping star“. Hier hat jeder zukünftige Star – egal ob er ein Künstler ist oder eine Fach-/Führungskarriere anstrebt – noch keinen großen Bekanntheitsgrad erreicht bzw. steht erst am Anfang der Karriere. Hier geht es vor allem darum, die richtigen Weichen zu stellen, die richtigen Kompetenzen aufzubauen, um in der folgenden Phase richtig durchstarten zu können. Wichtig in dieser Phase ist auch, dass man für die Zielgruppen (Vorgesetzte, Fans, Follower, etc.) interessant ist und sich idealerweise von der Masse abhebt.
  2. Phase: „rising star“. Jetzt heißt es Gas geben. Auf Basis der Kompetenzen und Fähigkeiten kann die Karriere an Fahrt aufnehmen und wenn man Glück hat, wird man richtig hoch hinaus schießen. Im Grunde genommen erntet man in dieser Phase die Früchte der harten, vorangegangenen Arbeit. Allerdings ist jetzt auch die eigene Vermarktung ganz besonders wichtig, denn Erfolg will gefüttert werden.
  3. Phase: „maintaining success“. Die vielen One-Hit-Wonder gerade im Musikgeschäft zeigen, dass es nicht ausreicht, einmal richtig Gas zu geben, sondern man muss ständig zusehen, dass man seinen eigenen Erfolg kritisch hinterfragt und sich selber weiterentwickelt. Für Künstler heißt dies: Anpassung an geänderte Trends, an gesellschaftliche Veränderungen und an Verschiebungen im eigenen Genre. Für Manager heißt dies Lernen, Weiterentwickeln und Neuerfindung der eigenen Erfolgsfaktoren. Wenn man dies beherrscht, wird die 4. Phase nie eintreten.
  4. Phase: „falling star“. Relativ einfach zu erklären. Viele Manager, die nicht in der Lage waren, sich selber auf den Prüfstand zu stellen, stolpern über ihr eigenes vergangenes Erfolgskonzept. Manche Künstler und auch Manager heben so sehr ab, dass sie die Bodenhaftung verlieren und einen publikumswirksamen Absturz hinlegen. Andere legen einen langsameren Sinkflug Richtung Bedeutungslosigkeit hin. Schade.

Im wesentlichen werden sich die ganzen Interviews, alle Themen an diesem Konzept Weiterlesen

VHB-Kurs zweites Update. Das Interview mit LaBrassBanda.

Manuel da Coll, Stefan Dettl und Manuel WinbeckAm Mittwochnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Nürnberg zu einem ganz besonderen Termin. Wir, das waren Herr Zitt, Herr Quan und Herr Schmid und ich. Der Termin war in zweierlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Erstens, es war das überhaupt erste Interview im Rahmen des Kurses und damit auch der Test, ob mein Konzept aufgeht und zweitens, ich hatte die Möglichkeit, die drei Gründungsmitglieder von LaBrassBanda zu den Kernthemen des VHB-Kurses zu befragen.

Nach einer anstrengenden und sehr regnerischen Fahrt kamen wir in Nürnberg im Hirsch an. Wir wurden sehr freundlich vom Tourmanager, Herrn Sebastian Weiterlesen

VHB-Kurs, erstes Update: das Konzept steht, das Team arbeitet, die ersten Termine stehen schon.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeDie Wahl ist jetzt endlich vorbei, die CSU kann sich wieder auf die Schulter klopfen und behaupten sie hätte doch alles richtig gemacht und unser bayerischer Westentaschen-Trump kann behaupten, dass alles nicht so schlimm ist. Daher beschäftige ich mich jetzt mit etwas Vernünftigen, meinem VHB-Kurs. Ich habe zwar im letzten Beitrag geschrieben, dass ich wöchentliches Update liefern würde, aber in den letzten paar Wochen hatte ich damit zu tun, dass mich der Kurs nicht auffrisst. Warum? 4 verschiedene Einflussfaktoren waren dafür verantwortlich:

Die Konzeption.

Ich bin etwas blauäugig in die Konzeption hineingeschlittert und war der Meinung, nach meinem Urlaub setze ich mich eine Woche hin und habe dann ein perfektes Konzept. Weiterlesen

Zuerst war das Ende nah, dann war es da. Und jetzt ist es eine Woche später.

Vor einer Woche um diese Zeit bin ich noch mit schmerzenden Rücken im Flieger irgendwo über dem indischen Ozean bzw. über Afrika gesessen. Das Ende in diesem Falle war das Ende meines Urlaubs und das Foto war der Heimweg vom Strand am letzten Tag zu unserem Feriendomizil. Aber jedes Ende ist auch gleichzeitig wieder ein Anfang, in diesem Falle der Beginn des Wintersemesters 2018/2019. Und auch der Start eines meiner spannendsten Projekte in meiner Zeit an der Technischen Hochschule Deggendorf. Ich habe bereits in einem der letzten Beiträge die innovative Idee etwas dargestellt, aber bis zum Projektende am 28.2.2019 versuche ich einfach jeden Freitag meinen Lesern einen vertiefenden Blick hinter die Kulissen zu geben.

Diese Woche war beispielsweise gut gefüllt mit allen möglichen organisatorischen Dingen, den ersten Gesprächen mit unserer Weiterbildungsabteilung (wie machen wir das mit den Videos?) und die Organisation des richtigen Equipments. Gerade der letzte Weiterlesen

DJing and the Secrets of Personal Branding.

VHB-Onlinekurs zum Thema Djing und PersonenmarkeIn meinem letzten Beitrag habe ich ganz kurz angerissen, wie ich letztes Jahr ungefähr zur selben Zeit auf die Idee kam, einen VHB-Kurs zu entwickeln. Nach dem ersten, vorsichtig positiven Signal aus Bamberg habe ich mich dann gegen Ende des Jahres 2017 intensiver mit den Kursinhalten beschäftigt. Als Marketer ist mir natürlich aufgefallen, dass viele DJs bzw. Künstler sich denkbar schlecht vermarkten bzw. von Anfang an nie über Marketing nachdenken. Gründe? Man ist ja Künstler und weist die schnöde Vermarktung der eigenen Person strikt von sich. Eigenartigerweise haben sie dann aber trotzdem kein Problem für jeden Gig eine hohe Gage zu verlangen, wenn sie dann wirklich mal berühmt sind. Und sie achten vor allem ganz eifersüchtig darauf, dass ihr eigener Name die richtige Größe im Vergleich zu den anderen Acts hat. Ich könnte es auch böse formulieren und behaupten, dass sie fehlendes Know-how mit dem Dasein als Künstler kaschieren und wenn sie dann berühmt sind, nach dem Motto gehen „was interessiert mich mein Käse von gestern“.

Daher war es für mich sonnenklar, dass ich das Thema Personenmarke mit allen Facetten (Skills, Persönlichkeit und Vermarktungsmöglichkeiten) in den Vordergrund stellen werde. Damit hätte ich als Zielgruppe DJs, problemlos erweiterbar auf alle Weiterlesen