Was kann die Digitalisierung von der alten Offline-Welt lernen? Mehr Know-how transportieren! Teil 1.

Vertriebsthemen aus dem Blog von Prof. Dr. Christian Zich:In meinem Einstiegsartikel zu dieser Serie habe ich angedeutet, dass die meisten Onlineshops und Webseiten nicht in der Lage sind, die wirklich wichtigsten Fragen der Kunden zu beantworten. Im schlimmsten Falle transportieren sie nichts, im besten Falle eine enorme Menge an Fachbegriffen, mit denen nur der Experte etwas anfangen kann. Dazwischen gibt es sehr viele Vertreter, die sich in kryptischen bis schwurbeligen und vollkommen übertriebenen Werbesprüchen suhlen und somit dem Interessenten eher auf die Nerven gehen, anstatt ihm wirklich zu helfen.

Um dem Kunden wirklich zu helfen, muss ich das richtige Know-how haben. Damit sind wir mitten im größten Lerneffekt, den die Digitalisierung dringend nötig hat. Daher, liebe Webdesigner und Digitalisierungsexperten, seht euch doch einmal ein richtiges, echtes und gutes Verkaufsgespräch an. Wie das geht? Ohne in die Tiefe einzusteigen, fragt der Verkäufer nach den Wünschen des Kunden und hangelt sich sukzessive – auf Weiterlesen

Was kann die Digitalisierung von der alten Offline-Welt lernen?

Marketing 4.0 – die Verbindung von Verkaufen und Werben auf der Basis verhaltensorientierte Ansätze.Was für eine dumme Frage. Wenn man sich mit den selbsternannten und echten Digitalisierungsexperten unterhält, so gibt es nichts, was die neue Online-Internetwelt, von den analogen Ahnen lernen könnte. Oder vielleicht doch?

Ich bin ganz klar der Meinung, sonst würde ich diesen Artikel nicht verfassen. Stellt sich nur noch die Frage, was die einen von den anderen wirklich lernen können. Liebe Experten, einmal vom hohen Ross absteigen, aber die gesamte Digitalisierung kann nicht verkaufen. Sieht man sich die meisten Onlineshops oder Webseiten genauer an, so wird man feststellen, dass ein Interessent dort größtenteils eine mehr oder weniger lieblose Ansammlung von Informationen findet, aber keine Hilfestellung. Oft geben nur die Rezensionen anderer Kunden einen Hinweis darauf, was man sich wirklich mit einer Kaufentscheidung „einfängt“. Der Kunde wird im wesentlichen alleine gelassen und darf sich – gerade bei komplexen Produkten – in der großen Weite des Internets selbst um die Beantwortung seiner dringendsten Fragen kümmern:

  • Brauche ich genau dieses Produkt wirklich?
  • Entspricht das Produkt meinem Anwendungsprofil?
  • Welche Vor- und Nachteile hat das Produkt?
  • Wie schneidet dieses Produkt im Wettbewerbsvergleich ab?

In einem guten Verkaufsgespräch bekomme ich diese Hilfestellung. Die Ahnen konnten verkaufen. Was was heißt das genau? Ich möchte Sie, lieber Leser, auf eine kleine Weiterlesen

Was bringt Mystery Shopping?

Vertriebsthemen aus dem Blog von Prof. Dr. Christian Zich:Seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Mystery Shopping, denn Testkäufe sind eine ausgesprochen spannende Geschichte, sowohl aus der Perspektive des Praktikers als auch aus der Perspektive des Marktforschers. Fangen wir doch mit letzterer einmal an. Als ich im Jahre 2008 meine ersten Testkäufe im Automobilhandel durchgeführt habe, wollte ich herausfinden, welche Verkaufskompetenz die Autohändler mitbringen. Um mich auf diese Aufgabe optimal vorzubereiten und um selbstverständlich einen standardisierten Bewertungsbogen zu entwickeln, vergrub ich mich intensiv in meine ganzen Unterlagen zum Thema Verkaufsgespräche, Verhandlungstechniken und Gesprächsführung. Zudem integrierte ich noch meine Weiterlesen

Ein paar Impressionen aus Jodel zum Beitrag des Bayerischen Rundfunks über den Studiengang Tourismusmanagement an der technischen Hochschule Deggendorf.

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Ergänzungen zu meinen letzten Beiträgen (#1, #2). Diesmal ohne Kommentar. Ansehen und schmunzeln. Stay tuned und schönes Wochenende. Mehr zu diesem Thema…

Was ist ein fairer Deal?

Morgen ist es wieder soweit. Es ist mal wieder eine Marketing4.0-Premiere angesagt, denn ich darf in Würzburg neue Einsichten in die Gestaltung von Onlineplattformen zum Besten geben. Der Titel meines Vortrags lautet: Was ist ein fairer Deal? Welche Faktoren für Autokäufer bei der Wahl eines Händlers ausschlaggebend sind.

Was werde ich morgen erzählen? Hier die Kurzfassung des Inhalts:
Kaufen Kunden am Ende tatsächlich nur bei dem Händler, der im Internet den günstigsten Preis bietet? Autohäuser, die auf dieser Grundlage agieren, stecken in der Preisfalle. Dabei gibt es für Händler Möglichkeiten, sich diesem Wettrennen zu entziehen. Der Marketingprofessor Christian Zich ist mit einer umfassenden Untersuchung der Frage auf den Grund gegangen, wie Verbraucher im Internet Kaufentscheidungen treffen. Sie verbringen online viele Stunden mit der Informationsbeschaffung zu anstehenden Investitionen – und vergleichen.

Ergebnis der Untersuchung: Ein wirtschaftliches Problem für den einzelnen Händler ist es, wenn er auf seiner Internetseite die gleichen Inhalte bietet wie alle anderen. In diesem Wettbewerb gewinnt oft tatsächlich der Günstigste. Wie kann eine Gegenstrategie aussehen? Autohändler müssen potenziellen Käufern neben dem Preis Entscheidungskriterien bieten, die deren Erwartungen entsprechen. Die meisten Internetauftritte liefern solche Kriterien aber nicht. Die Websites verkaufen also nicht, sondern stellen Kunden bestenfalls nur Informationen zur Verfügung. Christian Zich zeigt in seinem Vortrag Auswege aus der Preisfalle auf und verdeutlicht, welche Entscheidungskriterien neben dem Preis für Kunden wichtig sind und warum. Er veranschaulicht, wie sich Zielgruppen im Onlinegeschäft pragmatisch abgrenzen und sich für das eigene Angebot gewinnen lassen.

Ich freue mich auf morgen. Stay tuned.

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Warum das Einkaufen im Internet so viel Spaß macht …

Vortrag in OsterhofenJetzt ist es endlich soweit. Der Frühling kommt, die Bäume schlagen aus und Vorträge wachsen. Ich freue mich auf eine Premiere, die Präsentation meiner Internetstudie, die ganz neues Licht auf das Thema verkaufen im Internet wirft. Hier die Inhalte:

  • Welche Erlebnisse hat ein Kunde beim shoppen im Internet, warum macht das shoppen im Internet so viel Spaß: Ergebnisse einer bislang unveröffentlichten Studie. Die Ergebnisse der Studie: welche Gefahren drohen dem stationären Einzelhandel über die bekannten Faktoren (24/7-Verfügbarkeit, Sortiment, bequem von zuhause aus bestellen, 14 Tage Rückgabe) hinaus?

  • Unterscheiden sich Internet-Shoppen und Einkaufen im stationären Einzelhandel wirklich so dramatisch? Hier wird ein kurzer Vergleich zwischen den Erfolgsfaktoren des stationären Einzelhandels und den Erfolgsfaktoren des Internets gezogen. Dabei werden spannende Ergebnisse zu Tage treten, die zukunftsorientierte Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelhandel aufzeigen. Auch hier wird auf Studienergebnisse von Professor Dr. Christian Zich zurückgegriffen; die Ergebnisse von 4 Mystery-Shopping-Studien im stationären Einzelhandel, die im Zeitraum von 2012-2015 stattgefunden haben.

  • Welche Möglichkeiten hat der stationäre Einzelhandel, um den Kunden ein besseres Erlebnis als ein Onlineshop zu bieten? Die Verbindung der 2 verschiedenen Studienkonzepte (Mystery-Shopping und Internet-Shopping) zeigt konkrete Handlungsoptionen für den stationären Einzelhandel auf. In anderen Worten: was machen Sie morgen, damit Sie übermorgen immer noch sehr erfolgreich sind?

  • Welche Kommunikations- und Vertriebskanäle machen für den stationären Einzelhandel Sinn? Eine kurze Betrachtung der Vor- und Nachteile verschiedener Kanäle.

Wie immer: runter vom Sofa und rein in den Vortrag. Stay tuned.

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Jaaaaaaa. Ich habe fertig!

Fertig ist das Buch!Ohne Große Worte. Ein zweimonatiger Endspurt ist gerade soeben zu Ende gegangen. Die letzten Schnitzer in den Fußnoten ausbessern, die letzten Links gerade ziehen, die letzten Zeilen vom Vorwort (Foto). Ein geiles Gefühl.

Aber, oh Schreck, was mache ich jetzt mit der vielen freien Zeit? Hmmmm, boshafte Blogbeiträge schreiben? Gute Idee. Gute Ideen promoten und Vorträge halten? Noch besser. Gute Abschlussarbeiten loben? Jep, das isses. Nächste Woche gibt es ein solches Exemplar. Schönes Wochenende.

Stay tuned.

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Wieder ein Produkt, auf das die ganze Welt gewartet hat: der Pfannkuchendrucker

PfannkuchendruckerTreue Leser meines Blogs wissen, dass die Firma Pro Idee für mich eine unerschöpfliche Quelle von Produkten ist, die entweder Kopfschütteln, Verwunderung oder einen Lachanfall auslösen. Daher habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut, als mir vor zwei Wochen der aktuelle Katalog ins Haus geflattert ist. Ich habe festgestellt, dass gleich auf der Titelseite ein Produkt präsentiert wird, ohne dass ich garantiert nicht mehr leben kann: den Pfannkuchendrucker. Was für eine Bombenidee für Leute, die definitiv nicht wissen, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen und garantiert schon alles haben, wie zum Beispiel den vollautomatischen Rückenkratzer, den Haarschneideautomaten und den Hunde-Gassi-Geh-Roboter. Die Präsentation im Heft ist überzeugend, denn Pfannkuchen backen war gestern, heute drucken die Trendsetter. Eigentlich ganz geschickt positioniert. Sorgt garantiert für den nächsten Hingucker auf der nächsten Hipster-Fete (aber nicht die Barthaare in den Teig oder auf den Drucker fallen lassen).

Noch überzeugender ist die Aussage, dass man das Gerät nur noch aufheizen, den Teig in die Kartusche füllen und starten muss. Den Rest erledigt die intelligente Elektronik allein. D.h., ich muss also gar keine Formen selbst entwickeln, das nimmt mir das Gerät alles ab; wahrscheinlich auch noch das Denken und die Vorbereitung der Vorlesungen.

Liebe Leser, warum noch warten? Stay tuned.

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Stadt Land Fluss 2017 – wann geht es endlich los?

Ein leeres Blatt, ein leerer Post. Tja, auch nicht viel mehr als momentan an Werbung am Campus zu sehen ist.

Stay tuned.

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Hello 2017. Das Buch ist auf dem Weg.

Room with a view; Blick aus dem FensterWas macht man über die Weihnachtsfeiertage und die freie Zeit zwischen den Jahren? Weihnachten feiern? Klar? Silvester? Auch. Den Schnee ausnutzen? Logisch, wenn wir schon mal Winter haben, dann raus und auf die Skier. Neue Sets vorbereiten? Ich liebe Rekordbox und meine XDJs. Musik produzieren? Ich arbeite gerade an meinem zweiten Track. O.k., der erste ist noch nicht fertig, aber das ganze Jahr liegt ja noch vor mir. Sonst noch was? Ja, ich freue mich auf Stadt, Land, Fluss. Ahhhh, one more thing: fast die Hälfte vom Buch korrigiert. Bingo. 2017 kann kommen. Ich freue mich auf dich!