Wie kommt die Krabbe auf die Terrasse? Miami, Teil 3.

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Gute Frage, aber einfach beantwortet. Die Krabbe wohnte unter der Treppe und ließ sich immer nur in der Nacht oder bei Regen blicken (Siehe Instagram-Video) .Was mich während des ganzen Miami-Urlaubs immer wieder fasziniert hat, war die Tierwelt rund um Miami herum. Viele Tierarten, die man sonst normalerweise nur im Zoo sieht, laufen dort einfach auf der Straße herum oder schwimmen am Haus vorbei. Die interessantesten Erlebnisse, neben der Terrassen-Krabbe, waren:

  • Die Invasion der Leguane. Als wir eines Tages auf dem Weg zum Einkaufen waren – kurz nach einem Regenschauer – liefen auf einmal ca. 20 Leguane unterschiedlicher Größe (von 20 cm bis über 1 m) über die Straße. Die Tiere saßen einfach so auf der Straße herum und bewegten sich erst dann, nachdem ich aus dem Auto gestiegen bin und eines fangen wollte. Anscheinend war dies nicht im Sinne der Leguane, deswegen verschwanden sie wieder im Busch. Hier in Niederbayern sieht man vielleicht einmal eine überfahrene Blindschleiche, aber mehr nicht.
  • Der Gute-Nacht-Oktopus. Eines Abends schwamm ein schneeweißer Oktopus einfach an der Terrasse vorbei. Ein faszinierender Anblick. Leider zu dunkel zum Fotografieren.
  • Die Seekühe im Hafen vor dem Flamingo Visitor Center (Foto). Es war faszinierend zu sehen, wie sich eine komplette Familie von Seekühen vollkommen entspannt im Hafen getummelt hat. Sie bewegten sich sehr majestätisch und die Jungtiere spielten mit den Erwachsenen. Ein herrlicher Moment.
  • Die 3 Mini-Alligatoren in den Everglades. Dies war der erste Trip in die Everglades und wir gingen bei glühender Hitze und sehr hoher Luftfeuchtigkeit etwas spazieren. Rechts Büsche, links Büsche, in der Mitte eine Straße und zwischendurch ein Wasserloch. Nach einer Dreiviertelstunde war ich der Meinung, dass wir kein Glück haben werden. Auf einmal sahen wir aufgelegt ein paar Touristen am Straßenrand auf den Boden deuten. Und siehe da (Foto) dort lagen 3, ca. 30 cm lange, Mini-Alligatoren.
  • Der Default-Alligator. Selbstverständlich stand die unvermeidliche Airboat-Tour auf dem Programm. Am Anfang der Tour sagte unser Guide, dass wir wahrscheinlich Alligatoren sehen werden (nicht die Mini-Variante, sondern richtige, große Alligatoren). Nach ca. einer Dreiviertelstunde sahen wir dann frisch geschlüpfte Alligatoren (ca. 10 cm groß), aber kein einziges, wirklich großes Reptil war in Sicht. Kurz vor Ende der Tour holte der Guide seine Trumpfkarte aus dem Ärmel, bzw. den Default-Alligator im übertragenen Sinne aus dem Wasser. Luftlinie ca. 15 m von dem Steg entfernt, an dem ich 1 Stunde vorher meine Hand ins Wasser gehalten habe, hatte ein Alligatorweibchen ihr Nest. Bei diesem Gedanken lief es mir im Nachhinein noch etwas kalt über den Rücken, nicht auszudenken, wenn sie auf die Idee gekommen wäre, die Hand, die da im Wasser hängt, mal ganz kurz zu kosten.

Everglades - Mini-Krokodile Seekühe

Es gäbe noch viele weitere Geschichten zu erzählen (ein paar lustige Vögel an einem Teich (Instagram-Video kommt in den nächsten Tagen); ein Leguan im Turbo-Modus (Instagram-Video kommt in den nächsten Tagen); die Quallen im Meer, die gerne brennende Erinnerungen hinterließen; die kleinen Krabben, die sich in jedem Busch verstecken, etc.), aber dann säße ich noch morgen dran. Im Verlaufe der Woche gibt es den letzten Teil der Schlaglichter aus dem Miami-Urlaub. Stay tuned.

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