Personal Branding zwischen netter Idee und der (anstrengenden) Umsetzung.

  1. Die meisten Menschen, die sich mit Personal Branding beschäftigen, müssen dies neben der Arbeit erledigen. Insofern war es ein Test, wie man in einer effizienten Art und Weise Self-PR gestalten kann. Hier stand vor allem die Entwicklung eines intelligenten Konzeptes im Vordergrund, wie man als Ein-Frau/Ein-Mann-Marke überhaupt ein wirksames, State-Of-The-Art-Kommunikationsprogramm aufsetzen kann, dass einen nicht auffrisst.
  2. Der Entwurf einer Personenmarke ist keine triviale Sache, aber sie kann nur dann langfristig überleben und stärker werden, wenn man etwas zu sagen hat. Insofern war es auch ein Test, wie man eine langfristige inhaltliche Planung eines Kommunikationsprogramms so gestalten kann, dass man sich nicht erst lange hinsetzen und krampfhaft überlegen muss, was man schreibt, sondern dass man auf Basis eines Bausteinkonzeptes die Inhalte einfach aus der Hosentasche ziehen kann. Dabei hat mir ein aktuelles Kundenprojekt geholfen, der Aufbau eines Firmenblogs für ein mittelständisches Hightechunternehmen. Auch hier bestand die Herausforderung darin, spannende Themen und Storylines für die 3 wichtigsten Zielgruppen (Entscheider bei den Kunden, Kundenmitarbeiter und zukünftige/aktuelle Mitarbeiter) zu finden.
  3. Automation der Posts. Auch wieder eine Frage der Effizienz. Wenn man um die eigene Personenmarke viel Wind machen möchte, so sollte man auf möglichst vielen Kanälen präsent sein, sowohl auf den klassischen PR-Kanälen, in Fachzeitschriften, Blogs und selbstverständlich auch in den relevanten sozialen Netzwerken. Wenn man zu Fuß versucht, dies alles in den Griff zu bekommen, hat man keine Freizeit mehr. Der Schlüssel zum Erfolg liegt auf der Steuerung und Versorgung dieser ganzen Kommunikationskanäle durch den eigenen Blog. Er ist gewissermaßen die Spinne im Netz und ermöglicht es auch Einzelpersonen, einen entsprechenden Kommunikationsdruck zu erzeugen.
  4. Mit der Fokussierung auf Kunst und Musik habe ich vor, eine Blaupause für den Aufbau und Betrieb einer Künstlermarke zu entwerfen. Im Verlaufe der Entwicklung meines VHB-Kurses haben mich viele Interviewpartner auf die Problematik der Vermarktung von Künstlern hingewiesen. Während Manager mit großer Wahrscheinlichkeit sich irgendwann in ihrer Laufbahn mit Marketing beschäftigt haben, hat Eigenvermarktung bei Künstlern immer noch einen schlechten Ruf. Vor allem aufgrund des fehlenden Know-hows, wie man sich glaubwürdig und authentisch vermarktet. Wenn ich diese Herausforderung für Künstler schaffe, sind die restlichen Zielgruppen kein Problem mehr. Hier arbeite ich auch gleichzeitig auf ein Projekt hin, dass ich vor ein paar Wochen akquiriert habe. Aber vor dem Vertragsabschluss wird noch nichts verraten.
  5. der ganze Anlauf ist gleichzeitig auch eine Vorbereitung einer neuen Vorlesung im Wintersemester für unsere International-Management-Studenten. Ich habe vor, in einer interaktiven Workshop Atmosphäre den Studierenden alles beizubringen, was sie brauchen, um die hervorragende Voraussetzungen durch die Art des Studienganges auch kommunikativ umzusetzen. Gleichzeitig lernen sie praxisorientiert, wie digitales Marketing aussehen kann. Das Wissen ist problemlos auf Unternehmenskommunikation umzusetzen. Somit schlage ich mal wieder ziemlich viele Fliegen mit einer einzigen Klappe.

Einige dieser Herausforderungen habe ich inzwischen gemeistert und bin ganz guter Dinge, was die Umsetzung anbelangt. Wenn Sie Lust auf mein künstlerisches ich haben, dann schauen Sie doch mal bei www.error262.com vorbei. Mehr darüber in den nächsten Wochen.

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