Die neue Geheimwaffe gegen Terrorismus.

Werbeplakat in DeggendorfBeim Aufräumen meiner ganzen Bildersammlung bin ich über diesen Brüller gestolpert. Grüner Kaffee ist damit die Geheimwaffe des Jahrhunderts: Sie verringert den Blutfettspiegel und das Hungergefühl und vermindert die Aufnahme von Zucker ins Blut. Aber nicht genug, er schützt sogar vor freien Radikalen. Allerdings stellte ich mir immer die Frage, wie das nun praktisch funktionieren soll. Bewerfe ich einen Radikalen – wenn er so frei herumläuft – jetzt mit grünem Kaffee, wenn ich ihn sehe oder lege ich – wie Hänsel und Gretel – eine Spur an grünen Kaffeebohnen zum nächsten Gefängnis/zur Polizeistation oder stopfe ich mich am Ende ganz einfach mit grünem Kaffee so voll, dass der Radikale kaum auf die Idee kommt (der kotzt gleich), mich anzugreifen?

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Sogar die Gemeinde Schwangau macht Werbung für das Stadt-Land-Fluss-Festival!

Gestern habe ich kurz über meine kreativen Werbeideen zum SLF-Festival berichtet. Am gleichen Tag hatte ich einen Termin mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schwangau und ich überredete ihn dazu, das Plakat am schwarzen Brett im Tourismusbüro aufzuhängen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar relativ gering, dass die Touristen aus Schwangau sich nach Deggendorf auf unser Festival verirren, aber ein Versuch ist es alle Mal wert. Danke an den Bürgermeister Stefan Rinke und schade dass er nicht kommen konnte.

So, jetzt wird wieder etwas gearbeitet, heute dem zweiten Set der letzte Schliff verpasst und dann ist morgen auch schon das Festival da. Stay tuned, bis morgen Abend.

Schwarzes Brett der Tourist-Info der Gemeinde Schwangau, Campus-Open Air Mehr zu diesem Thema…

Das Stadt-Land-Fluss-Festival wird ins Allgäu verlegt.

Der Auftritt übermorgen kommt mit Siebenmeilenschritten immer näher. Gestern Abend habe ich mich ganz begeistert mit dem ersten von zwei Sets beschäftigt (ein schnelles, ein langsames) und um 23:30 Uhr den Rechner zugeklappt, mit dem guten Gefühl “könnte echt was werden“. Aber drehen wir das Rad der Zeit etwas zurück. Wir befinden uns im Allgäu vier Wochen früher. Selbstverständlich habe ich in meiner alten Heimat richtig anständig Werbung gemacht.

Aus einer spontanen Laune heraus habe ich mir den Scherz erlaubt und die Reserveplakate, die ich seit zweieinhalb Monaten im Kofferraum spazieren fahre an verschiedenen Ecken im Allgäu aufgehängt, vor allem an den Plätzen, mit denen ich ganz positive Erinnerungen verbinde. Schloss Neuschwanstein habe ich schon gepostet, zur Einstimmung auf übermorgen zwei verschiedene Motive, geschossen am Bannwaldsee. Laut Wikipedia ein 2,8 m² großer See auf dem Gebiet der Gemeinde Schwangau.

Mit diesem See verbinden mich viele tolle Kindheitserinnerungen: Schnorcheln, Windsurfen oder auch faul einen halben Tag auf der Luftmatratze liegen. Leider ist der See jetzt für Surfer gesperrt, aber in den achtziger Jahren war er bei Ostwind ein traumhaftes Revier, denn im Gegensatz zum Forggensee, dem größten Stausee Bayerns, war er selbst früh im Jahr schon immer relativ warm und wenn man nach einer Weiterlesen

Der nächste Gig kommt, die Vorbereitungen für den 11. Juni laufen schon auf Hochtouren.

Neuschwanstein, PlakatDer 9. Mai ist jetzt mehr als eine Woche vorbei und auch die zweite Auflage meiner eigenen Veranstaltung (Rave the TH Deggendorf) war ein richtig schöner Erfolg. Das schreit natürlich nach einer dritten Runde im Wintersemester. Aber jetzt kommt die nächste Runde, die für mich eine außergewöhnliche Bedeutung hat.

Vielleicht ist unser Campus Open Air am 11. Juni 2016 für viele der anwesenden DJs auch nur ein Gig unter vielen. Für mich ist es dagegen etwas ganz was besonderes, denn es ist das erste Festival dieser Art, dass an der Hochschule stattfindet und nachdem wir eine ganz besonders tolle Hochschule sind, an der sich hervorragend arbeiten lässt, ist es für mich eine ganz besondere Ehre bei der Aftershow zu spielen.

Während in den vergangenen drei Jahren die Gigs eine immer entspanntere Vorbereitungsphase hatten und die eigentliche Durchführung auch nicht mehr so anstrengend war, wird die Vorbereitung (das richtige Set, die richtigen Tracks, etc.) doch eine recht spannende Phase werden. Ich freue mich darauf und deswegen habe ich mir eine zweite Runde zusätzliche Werbung für unser Campus Open Air überlegt: ich bin in meiner Allgäuer Heimat in vielen Ecken gewesen, die ich ganz besonders gerne mag und dort habe ich selbstverständlich auch unser Plakat entweder aufgehängt oder in Kombination mit dem Hintergrund fotografiert. Das erste findet sich in diesem Beitrag, Neuschwanstein und unser Campus Open Air. Aber es kommt noch mehr…

Stay tuned
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Content-Marketing und Ambush-Marketing in der Praxis, Teil 3: Ganz Deggendorf übt.

Stadt Land Fluss Rave the TH DeggendorfRechtzeitig zum Endspurt in der Bewerbung meines Events geht heute Vormittag der letzte Teil meines Experimentes online. In den beiden vorangegangenen Beiträgen (Einführung/erster Teil, zweiter Teil) habe ich kurz die Grundidee beschrieben. Daher kann ich es diesmal wieder kurz machen.

Auch in dieser Runde habe ich einen uralten Werbespruch, die älteren kennen noch das HB-Männchen, etwas auf die heutige Zeit und beide Events angepasst. Daher viel Spaß beim Anschauen der Spots und vielleicht sehen wir uns heute Abend. Stay tuned.

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Content-Marketing und Ambush-Marketing in der Praxis, Teil 2: Ganz Deggendorf ist aufgeregt.

Stadt Land Fluss, Rave the TH DeggendorfRechtzeitig zum Wochenende geht der dritte Teil meines Experimentes zur Verbindung von Ambush Marketing und Content Marketing an den Start. Kurz zur Erinnerung: in meinem vorletzten Beitrag habe ich kurz den ersten Entwurf zur Bewerbung der beiden Events beschrieben, auf denen ich auflegen werde: meine eigene Feier am 9. Mai im C2 in Deggendorf und mein großer Auftritt am Campus Open Air am 11. Juni bei der Aftershow.

In dieser Runde habe ich mich gleich in zweifacher Hinsicht fremden Gedankengutes bedient, gebe es aber hiermit auch ganz offen zu, gewissermaßen als Verneigung vor denjenigen, die die Ideen hatten. Anstatt ein Foto zu schießen und das Bild zuhause mit meinem Zeichenprogramm zu verschönern, habe ich diesmal nur die Silhouette der Stadt Deggendorf übernommen und ein fiktives Gespräch zwischen einem (geschlechtslosen) Fan und seinem Hausarzt in diesem Kontext eingebettet. Teil 1 geklaut aus dem Stadt-Land-Fluss-Poster.

Und jetzt gleich zur zweiten Komponente, einem Spruch aus dem Off, der allerdings nur den älteren unter uns bekannt vorkommt. Ja, es ist eine leicht veränderte, sehr bekannte Phrase aus einem Togal-Werbespot. Die Originalvariante lautete wie folgt: „Kopfschmerzen? Da habe ich was für Sie…“ Wir wissen nicht, was dieser freundliche Weiterlesen

Na, heute schon die Hände gewaschen? Gute Kreatividee, aber am Ende doch belanglos.

HändewaschenDiese Werbung habe ich bei unserem Trip nach Berlin über Ostern auf einer Toilette gefunden. Sie ist meiner Meinung nach so gut, dass sie fast ohne Erläuterung bzw. Analyse auskommt. Aber halt, dann wäre dies ja ein langweiliger Beitrag in meinem Blog. Also legen wir mal los, vor allem weil es hervorragend zu meinen aktuellen Top-Themen passt, der Produktion von relevanten und interessanten Content. Der hat aber einige Hürden zu überwinden, bis er sich in Form einer Handlung bemerkbar oder einer Handlungsintention im Langzeitgedächtnis der Adressaten verankert hat.

Bei dieser Werbung ist das Ziel offensichtlich, man möchte die Zielgruppe (jeder!) dazu bringen, sich mehr Gedanken über die Konsequenzen um gewaschene Hände zu machen. Die erste Hürde ist in der heutigen Zeit der Informationsflut immer die Aufmerksamkeits- und Konzentrationshürde. Nachdem dieses Plakat auf der Toilette hing und man gar keine andere Möglichkeit hat als versonnen geradeaus zu sehen, bleibt einem fast nichts anderes übrig, als sich darauf zu konzentrieren. Da mache ich einen Haken dahinter. Auch die Verständnishürde ist ziemlich flott überwunden, denn jeder, der einem Kleinkind schon einmal die Hand gegeben hat, weiß von was ich rede. Meistens wollte ich gar nicht wissen, wann diese Hand zum letzten Mal einen Wasserstrahl gesehen haben oder gar eine Seife. Die Schlussfolgerung ist dann auch ziemlich nahe liegend, dass Kinderhände ein Eldorado für unerwünschte Mikro-Lebewesen sind.

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Wann waren Sie das letzte Mal im Zoo? Hellabrunn hat viel zu bieten.

Werbung Hellabrunn MünchenEndlich mal wieder eine richtig tolle Werbung. Als wir das letzte Mal in München im Zoo waren, fiel mir auf dem Weg vom Parkplatz zum Flamingoeingang dieses Poster sofort auf. Ich sah den Strauß und wunderte mich nachhaltig über die Frage, musste richtig lachen, nachdem ich den call to action gesehen habe. Eine richtig geniale Kreatividee, die intelligent das Stilmittel Humor einsetzt und den Kunden direkt auffordert etwas zu tun. Mehr muss man dazu gar nicht sagen, ansehen, schmunzeln und der Agentur Glückwünsche senden.
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Auf der Suche nach dem besonderen Extra für das Wohnzimmer? Der Klo-Rollen-Baum ist das ideale Weihnachtsgeschenk!

Klo-Rollen-BaumIn einer meiner Lieblingszeitschriften, der Villa P. von der Firma Pro Idee, habe ich wieder eine Granatenidee für die Wohnzimmerdekoration gefunden. Die Idee ist wirklich bombig, denn die Wandskulptur nimmt dekorativ bis zu 14 Rollen Klopapier auf. Sollte das Klopapier einmal ausgehen, kann man auch einen Kinderanorak hinhängen und diesen benutzen. Der nächste Schritt ist dann, dass die Kloschüssel von der Toilette ins Wohnzimmer verlegt wird, denn diese Porzellanskulptur passt dann hervorragend zur Wandskulptur. Und man kann zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen, während dessen (Sie wissen schon) Fernsehen, Zeitung lesen oder ähnliches. Aus dem Klo wird dann eine Abstellkammer und damit ist das Haus bzw. die Wohnung viel effizienter Weiterlesen

Wollen Sie auch das Raubtier in der Prostata stoppen?

Lieber Leser, sind Sie vielleicht genauso verdattert, wie ich es gewesen bin, als ich diesen Umschlag in der Hand hielt. Auf den ersten Blick war nicht erkennbar, wer der Absender dieses Mailings war, auf der Rückseite stand dann Dr. Hittich Gesundheit-Mittel.

Prostata Heilmittel - WerbungAha, hilft aber auch nicht wirklich weiter. Meine Neugierde war geweckt und damit eine der größten Hürden für jede Werbung in der heutigen Zeit überwunden: Ich war zu 100% gespannt darauf, was mich im Umschlag erwartet. Im Regelfalle passiert das nur dann, wenn die Werbung ganz besonders schlecht ist, aber dieser Spruch spielt durchaus in der Oberliga. Ganz spontan ist mir ein Werbespruch von Esso eingefallen: Pack den Tiger in den Tank! In diesem Falle ist es eher umgekehrt zu verstehen, lass den Tiger aus dem Tank (respektive Prostata)!

Was war der Inhalt? Nur Geduld, den verarbeite ich schon auch noch, zum Beispiel nächste Woche.

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