THD goes Djing…

AWP-Kurs an der THDWas hat eine technische Hochschule mit Djing gemeinsam? Zu allererst natürlich die Tatsache, dass wir eine der wenigen Hochschulen in ganz Deutschland sind, die elektronische Musikfestivals auf dem Campus stattfinden lassen. Genauso wie letztes Jahr gab es dieses Jahr wieder das Stadt-Land-Fluss-Festival. Dieses Jahr etwas größer, auf 2 Tage verteilt und mit einer zusätzlichen, richtig genialen Location, der Tiefgarage. Darüber hinaus? Ach ja, da war doch noch der Professor, der in seiner Freizeit unerlaubt in das Nachtleben junge Leute einbricht und an verschiedenen Orten auflegt. Noch was? Ja, ab dem Wintersemester gibt es einen ganz besonderen Kurs: Playing, Mixing, Dancing – THD goes DJing.

Mein langjähriger Lehrmeister Charnaux meinte nach der Bekanntgabe ganz süffisant: kaum kann er Auflegen, schon ist er der Meinung, dass er den Rest der Welt die Kunst des Auflegens elektronischer Musik beibringen muss. Tja, dass ist wohl der Marketer in mir. Tue Gutes und erzähle viel darüber. Gleichzeitig möchte ich mit einem kleinen Vorurteil aufräumen, dass Djing nur ein bisschen mit Scratchen zu tun hat und ansonsten aus dumm Grinsen und Mädels anmachen besteht. Hierzu hatte ich ein interessantes Erlebnis am Tag der offenen Tür. Um mein didaktisches Konzept zu testen und um der BWL endlich ein sexy Angebot zu verpassen, habe ich 3 Slots Djing am Nachmittag angeboten.

Im 2. Slot erschien eine Frau in meinem Alter – süffisant grinsend – und sagte, sie wolle sich das mal anschauen. Während sie das sagte, machte sie die typische Weiterlesen

Irgendwann muss es ja mal wieder losgehen…

Djing im SchimmerlosSo, seit gut 2 Wochen leide ich unter einer Krankheit, die jeden Schreiberling irgendwann erwischt, die Schreibblockade. Ich habe mir zwar vor 3 Wochen eine Liste gemacht, über was ich alles gerne schreiben würde. Dann habe ich mir ein aktuelles Thema herausgesucht und seither versuche ich mehr oder weniger den Einstieg auszubrüten. Hat nicht geklappt, obwohl der kommende DJing-Kurs im Wintersemester schon ein ungemein sexy Thema gewesen wäre.

Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass ich dafür gar keine Werbung machen brauche, denn er kommt zu Stande. 15 haben sich schon angemeldet und die Nachmeldefrist ist noch lange nicht um. 20 Teilnehmer sind sowieso die Höchstgrenze, ansonsten bekomme ich Probleme mit dem Equipment.

Zusätzlich habe ich bis gestern Abend noch Noten von meinen Lehrbeauftragten eingesammelt, selbst korrigiert und vieles von dem erledigt, was während des Semesters liegen blieb. Was lernen wir daraus? Warten ist manchmal doch gar nicht schlecht und vieles erledigt sich von selbst.

Was nun? Nachdem ich heute Nachmittag schneller als geplant mit einer Präsentation fertig geworden bin, habe ich jetzt endlich Zeit, den Faden wieder aufzugreifen, den ich vor vielen Wochen verloren habe. Deswegen knüpfe ich da an einen meiner größten persönlichen Erfolge der letzten 3 Monate an, mein erster Ausflug in die große weite Weiterlesen

Heute Kinder, wird’s was geben…

Was passiert, wenn man einen Stein in einen ruhigen See wirft? Ja, es gibt Wellen. Eine Welle fällt auf, stilles Wasser nicht. So einfach ist Werbung. In der Werbung gilt daher ein ganz einfaches Prinzip: je mehr Wellen, desto besser. Eine solche Welle habe ich gestern auf kult.de gefunden. Dickes Dankeschön an Stina Walterbach für den Artikel.
Schimmerlos, Regensburg, Techno-Event mit Prof. Dr. Christian Zich.

Hier ist der Rest vom Artikel: http://www.kult.de/neu-in-regensburg/elektrovorlesung-im-schimmerlos/150/11/1520392/ Stay tuned.

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Die grosse weite Welt ruft – wir fangen mal mit Regensburg an.

Gig im Schimmerlos in Regensburg

Am Freitag (05.05.2017) war ich richtig glücklich als ich eine Mail mit einem kurzen Text („Schau mal…“) und einem Facebook-Link von Markus (du bist ein Schatz) bekommen habe. Den Link angeklickt und …. Ja, sie war online. Der nächste Gig findet in Regensburg statt und zwar nicht irgendwo, sondern im Schimmerlos. Danke Ben, Danke Markus dafür.

Da musste ich wirklich einmal kurz durchschnaufen, denn es ist schon etwas anderes, ob man sich die Sache überlegt und darüber nachdenkt oder ob man sich mal richtig aus dem Fenster lehnt. Ich lehne mich mal aus dem Fenster. Ich trau mich und ich freue mich. Auf das Publikum, auf den Gig, auf die Musik.

Dieser Gig ist das Ergebnis von drei Jahren üben, üben und nochmal üben bis ich endlich soweit war, dass ich anständige Livesets zustande gebracht habe, bei denen die Übergänge passten. Ein paar Beispiele:

Das Hinkofer-Set: https://www.mixcloud.com/christianzich/hinkofer-live-set/
Bye Bye C2: https://www.mixcloud.com/christianzich/bye-bye-c2-4-days-7-djs-my-tribute-to-say-good-by-to-a-era/
Diverse Obstsalate: https://www.mixcloud.com/christianzich/obstsalat-2-semester-opening-october-2016/ und https://www.mixcloud.com/christianzich/obstsalat-fruit-salat-techno-live-set/

Gleichzeitig ist er auch das Ergebnis einer spannenden Reise durch die verschiedenen Spielarten der elektronischen Musik, die 1979 mit dem Album Reproduction von Human League begann und jetzt mit House und Deep House endete. Ich möchte mich auch Stefan Charnaux Birne danken, denn ohne seine Hartnäckigkeit wäre ich nicht wieder Hobby-DJ geworden. Er hat mir wieder die Auflegerei mit modernem Equipment beigebracht und macht mich immer wieder freundschaftlich auf die 1/32 aufmerksam (Insindergag). Ich werde wieder mein bestes geben. Stay tuned.

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Stadt Land Fluss 2017 wann geht es endlich los (mit der Werbung)?

TH Deg, Technische Hochschule DeggendorfDer Beitrag letzte Woche war bewusst kurz gehalten und in gewisser Weise als Hilfeschrei zu verstehen. Warum Hilfeschrei? Weil schlicht und einfach die Sichtbarkeit des Festivals fehlt und es wäre richtig schade, wenn mangels Besucher der Erfolg nicht wiederholt werden könnte. Bis jetzt findet sich kein einziges Plakat auf dem Campus, kein einziges Bauzaun-Banner im Landkreis, nicht mal das komplette Line-Up ist auf der Facebook-Seite publiziert worden. Nur zum Vergleich, letztes Jahr war der letzte Headliner am 1. März bekannt (siehe Bild), dieses Jahr – fast einen Monat später – sind noch immer nicht alle für 2017 bekannt. Warum sollten Weiterlesen

Auf zu neuen Ufern – meine erste Runde im Café Hinkofer und noch andere spannende Sachen mehr.

DJing im Cafe Hinhofer, Viechtach
In den letzten paar Wochen habe ich meinen Blog schmählich vernachlässigt, denn es gab viel zu viele andere Sachen zu erledigen. Angefangen bei den unangenehmen Seiten des Professorendaseins (Klausuren und Studienarbeiten korrigieren) bis zur weitaus lästigeren Korrekturarbeit der eigenen geistigen Ergüsse. Ich finde es nach wie vor immer sehr anstrengend, das zu korrigieren, was man ein halbes Jahr vorher geschrieben hat. Daher habe ich mich konzentriert eine Woche zurückgezogen und die letzten 70 Seiten meines Buches in einem Rutsch überarbeitet. Wie ich schon vielen Leuten in den letzten paar Wochen erzählt habe, ist es wahnsinnig interessant, sich ein Konzept für ein Buch zu überlegen, weniger spannend das ganze zu Papier zu bringen und ausgesprochen lästig, dem ganzen Werk den letzten Feinschliff zu verpassen.

Da macht es deutlich mehr Spaß, die eigenen Tracks einem letzten Optimierungslauf zu unterziehen. Das war der wichtigste Lichtblick in den letzten paar Wochen, abgesehen von dem Hochgefühl, dass ich hatte, als ich die finale Version meines Buches per E-Mail zum Verlag geschickt habe. Ja, ich bin dran geblieben und beschäftige mich jetzt mit dem dritten Track. Der erste braucht noch etwas Dynamik im Mix (Stichwort Panning und Tiefenstaffelung), der zweite schreit nach Optimierung im Bassbereich (ich bin dabei, die Geheimnisse des Side Chaining auszuloten) und der dritte existiert erst zu einem Drittel.

Darüber hinaus habe ich mir wirklich Gedanken gemacht, wie ich die drei Stücke in einen Kontext bette und eine Story drumherum aufbaue. Mir ist also in der vorlesungsfreien Zeit nicht wirklich langweilig geworden.

Fast vergessen, ich hatte ein äußerst spannendes Meeting mit unserem Präsidenten und dem Leiter unserer Weiterbildung. Die technische Hochschule Deggendorf geht in die musikalische Weiterbildung. Upps? Ja, richtig gelesen; darauf freue ich mich wirklich sehr. Meine Planung ist, dass ich am Tag der offenen Tür zum ersten Mal mit dieser Grundidee an die Öffentlichkeit gehe. Neugierig? Zum Tag der offenen Tür kommen, überraschen lassen und begeistert sein.

Darüber hinaus hatte ich einen richtig tollen Auftritt im Café Hinkofer in Viechtach. Am Anfang war es im Gewölbe zwar schweinekalt, – ich habe noch nie in der Daunenjacke aufgelegt – aber das Publikum war richtig toll. Obwohl ich nur das WarmUp abgespielt habe, die Tanzfläche war relativ schnell voll. Hätte ich ein Mikrofon gehabt, ich hätte allen gesagt, dass ich sie liebe. Echt. Es hat einen Heidenspaß gemacht und ich habe mich wahnsinnig über die tollen Bewertungen meiner DJ-Kollegen gefreut. Würde ich gerne wiederholen. Als kleines Dankeschön und als Erinnerung gibt es hier die Aufzeichnung meines Live-Sets. Viel Spaß beim Anhören. Die nächste Runde steht schon wieder fest: 23. März im Café Holler.

Genug für heute, in den nächsten Tagen werde ich mehr in die Details hineingehen und sukzessive mehr veröffentlichen. Stay tuned.

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Bye Bye C2, das Live set. From Deep to House to Techno.

Es war ein schöner Abend. Viele Leute waren da, um den Abschied zu feiern. Mir hat es richtig Spaß gemacht, aber schade trotzdem, dass diese 3 Jahres-Ära jetzt zu Ende ist. Aber wer weiß, vielleicht ergeben sich wieder Chancen für die Zukunft und das C2 wird wieder eine interessante Location. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

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Bye Bye C2. Eine (kleine) Ära geht zu Ende.

C2 Deggendorf, die AbschiedsfetenHeute werde ich mit meinem Lehrmeister Charnaux meinen persönlichen Abschied vom C2 unter Andy’s Regie feiern. Mehr mit einem weinenden als mit einem lachenden Auge. Warum? Im C2 hatte ich meinen ersten Auftritt nach meiner Studentenzeit überhaupt, am 13.05.2013. Eine ganz aufregende Geschichte, die gefühlt jetzt schon zwei Jahrhunderte zurückliegt. Vorgestern im Holler habe ich mich mit einigen damaligen Erstsemestern unterhalten, die genau an diesem Tag da waren. Am besten gefiel mir die Aussage, dass ich jetzt viel besser spiele als damals. Jetzt sind genau diese Studierenden fertig mit dem Studium. Eine kleine Ära eben nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für mich, in der ich nicht nur den Kampf gegen die Übergänge gewonnen, sondern auch einen Wechsel in der Technik durchgezogen habe. Vorgestern zum ersten Mal mit CDJs in der Öffentlichkeit gespielt und nur einen Übergang versenkt. Heute das zweite Mal. Immer noch ein ungewohntes Gefühl, mich nur mit Kopfhörer und zwei USB-Sticks auf den Weg zu machen. Aber wie schon bemerkte: When life gets annoying…

Es hat mir immer viel Spaß gemacht, im C2 zu spielen, vor allem weil ich dort das spielen durfte, was ich wollte: Deep House, House, Techno – je nach Lust und Laune. Heute Abend werde ich mit House anfangen und dann Richtung Techno einschwenken. Außerdem veranstaltete ich meine ersten eigenen Veranstaltungen unter dem Titel „Rave the TH DEG„. Beides mal ein schöner Erfolg, jetzt brauche ich eine neue Location. Auch schade. Genug der Traurigkeit, heute abend feiern wir, morgen jammern wir und übermorgen sieht die Welt ganz anders aus.

Stay tuned.

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When life gets annoying, risk it. Oder der Weg von Traktor Pro/S4 zu den CDJs

CD Spieler, CDJs und MixerLieber Leser, sicher kennen Sie das Gefühl, wenn einem irgendwas so auf die Nerven geht, dass eine Änderung angebracht ist. Mir ist es Anfang Oktober so gegangen, kurz vor dem letzten Gig im Café Holler. Ich musste wieder mal meinen Controller in den Rucksack packen, dann die ganzen CD-Player verrücken, damit das gute Ding genügend Platz hat. Dann waren auch noch zu wenig Steckdosen da und dann war das Kabel zu kurz und so weiter und sofort. Trotzdem war es eines der besten Sets in meiner ganzen DJ-Laufbahn. Im Nachgang zu diesem ganzen Bauchweh reifte dann letztendlich die Entscheidung, auf CD Player umzusteigen. Dass ich irgendwann mal auf Vinyl umsteigen werde, halte ich persönlich für unwahrscheinlich, denn ich war so froh als ich meine letzten Plattenspieler zum Elektroschrott bringen konnte und endlich dieses doofe Geknackse der Schallplatten ad acta legen konnte und meine ganze Musik inzwischen nur noch auf dem Server liegt.

In einigen kleinen, folgenden Beiträgen gönne ich mir einen kurzen Schwenk in Richtung Produktmanagement und vor allem in Richtung Usability der Traktor-Software, denn die Unzulänglichkeiten dieser Software waren letztendlich der Hauptgrund dafür, dass sich trotz der Riesenmöglichkeiten der Kombination aus Controller und Software den Rücken kehren werde und in der Zukunft nur noch mit 2-3 USB-Sticks unterwegs bin.

An dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön für das Ausleihen der CDJs/Mixer an Charnaux (Aufbau siehe Foto). Nach einigen Flüchen und verzweifelten Minuten klappt der neue Workflow inzwischen ganz gut.

Stay tuned.

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Obstsalat, die 2. Runde

Letzten Donnerstag war es wieder so weit, zum ersten Mal in diesem Semester durfte ich wieder mit Simon Apfl und Stefan Birne spielen. Stefan kündigte mich zwar mit einem Techno-Set an, aber je länger ich am Nachmittag überlegte, desto klarer wurde mir, dass dies nicht der richtige Abend für Techno ist. Sondern für eine fluffige Mischung aus House und Deep House. Also setzte ich mich hin, und optimierte das Alternativ-Set vom Stadt-Land-Fluss-Festival. Im Original hatte ich es als langsamere Variante vorbereitet, um für alles gewappnet zu sein. Ich würzte die gute Mischung noch mit einigen Tracks, die ich in den letzten Wochen gekauft habe und „here we are“.

Das Feedback war super, das hat mich selber wirklich überrascht und außerdem war es das allererste Live-Set, dass ich von Anfang bis Ende ohne einen einzigen Fehler durchgespielt habe. Meistens verhaue ich entweder am Anfang, oder in der Mitte einen Übergang, ganz besonders dann, wenn jemand zum ratschen kommt. Diesmal nicht, denn alle waren auf der Tanzfläche. Ein tolles Gefühl, danke an das tolle Publikum, viel Spaß beim Anhören und bis zum nächsten Mal. Stay tuned.

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